Unsere ReferentInnen
Unsere Referentinnen und Referenten haben alle durch ihre Arbeit in Entwicklungsprojekten Erfahrungen in einer fremden Kultur gewonnen. Sie kennen andere Strukturen der Kommunikation und des Wertesystems und sie wissen, dass ein Problem aus mehreren Perspektiven betrachtet werden kann und sollte. Sie vertreten ein breites Spektrum von Fachgebieten und sind vertraut mit partizipativen Methoden, die eine wichtige Basis für Bildungsarbeit darstellen. In unseren Veranstaltungen geben sie ihre persönlichen Erfahrungen weiter und verdeutlichen globale Zusammenhänge.
In unserem ReferentInnen-Pool sind weit über 100 Personen registriert. Eine exemplarische Auswahl des vielfältigen Angebotes finden Sie weiter unten auf dieser Seite.
Vermittlung und Beratung durch:
Daniela Peulen
Bildung trifft Entwicklung
Eine Welt Netz NRW
Achtermannstr. 10-12
48143 Münster
0251/ 28 46 69-22
daniela.peulen@eine-welt-netz-nrw.de

Eduardo Cisternas und
Michaela Weyand, Wissen
Eduardo Cisternas ist chilenischer Musiker mit langjähriger pädagogischer Erfahrung in der Basisprojektarbeit in Armenvierteln Chiles. Zusammen mit seiner Frau Michaela Weyand hat er im Rahmen eines zehnjährigen Entwicklungsdienstes das Projekt „Escuela Popular de Artes“, eine soziale Musik- und Kunstschule am Stadtrand von Viña del Mar in Zentralchile aufgebaut (weitere Informationen hier). Seit 2007 lebt er in Deutschland und ist seit 2008 als Referent des Eine-Welt-Netzes NRW tätig.
Michaela Weyand ist Sozialarbeiterin und Musiktherapeutin. Von 1996 bis 2006 leistete sie einen Entwicklungsdienst in Chile und baute dort, gemeinsam mit ihrem Mann Eduardo Cisternas, das Projekt „Escuela Popular de Artes“, eine soziale Musik- und Kunstschule am Stadtrand von Viña del Mar in Zentralchile auf. Sie hat verschiedene Jugendaustauschprojekte zwischen deutschen und lateinamerikanischen Kindern und Jugendlichen betreut und koordiniert. Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland ist sie vor allem in Musikförderprojekten zur Integration von sozial benachteiligten Kindern mit Migrationshintergrund tätig.
In ihren Bildungsangeboten bringen Michaela Weyand und Eduardo Cisternas ihre Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit - am Beispiel Chile - zielgruppengerecht und alltagsnah ein. Die Workshops bieten Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Teilnehmern viel Raum, um ihre Interessen, Vorstellungen und Ideen auszutauschen und diese über Musik, Kunst und Tanz auszudrücken.
Ihre Themenangebote:
- Wir Kinder in der Einen Welt
- Kinderrechte in der Einen Welt
- Wie Kinder in Chile leben
- Was heißt hier arm? Arm und Reich – hier und anderswo
- Beteiligung der Armen, Kreativität und Entwicklung
- Migration, Austausch und Zusammenleben der Kulturen Lateinamerikanische Musik und Musikinstrumente
- Lateinamerikanische Lieder und Tänze
- Herstellen und Spielen von Panflöten und/oder Trommeln
- Chilenische bzw. internationale Kinderspiele
- Muralismo - Lateinamerikanische Wandmalkunst
- Der Wald als Ressource - Vergleich Chile / Deutschland
Einen Flyer mit näheren Informationen finden Sie hier

Angelika Pöppel, Bochum
Angelika Pöppel ist Diplom-Betriebswirtin mit vielen Jahren Erfahrung als Ausbilderin. Sie hat vier Jahre lang als Fachkraft des Deutschen Entwicklungsdienstes in Burkina Faso (Westafrika) gearbeitet und dabei sehr viele neue Erfahrungen gesammelt. In ihren Veranstaltungen bezieht sie alle Teilnehmenden aktiv mit ein und findet über verschiedene Aktionen einen altersgerechten Zugang zu Themen der Einen Welt. Sie arbeitet besonders viel mit Kindern, hat aber auch sehr ansprechende Konzepte für andere Zielgruppen.
Ihre Themenangebote:
- Lebensalltag in einem westafrikanischen Land
- Ernährung: Produktion - Handel und Konsum
- Spiele
- Vielfalt der Kulturen, Feste und Rituale
- Wohnen
- Geschichten
- Fairer Handel am Beispiel einzelner Produkte (Schokolade, Bananen, Erdnüsse, Baumwolle/Jeans, Blumen, Fußbälle,…)
- Wasser ist Leben: Vom Umgang mit Wasser hier und anderswo
- Umgang mit Tieren: vom Umgang mit Haus- und Nutztieren hier und anderswo
- Klimawandel und Energieverbrauch: Klimaverantwortung liegt auch in meinen Händen

Mahdi Alaoui, Köln
Mahdi Alaoui kommt aus Südmarokko. Er hat Geschichte und Geographie studiert. Seit 10 Jahren lebt er in Köln als freier Künstler und Musiker. Er ist aktiv in der Menschenrechtsarbeit, und in der entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Mahdi spricht vier Sprachen (Arabisch, Französisch, Deutsch und Englisch) und möchte Kinder und Jugendliche mit der marokkanischen Kultur vertraut machen. Mit der marokkanischen Teezeremonie, dem Üben arabischer und berberischer Schriftzeichen, Staunen über die verschiedenen Landschaften und Lebensformen in seiner Heimat ermöglicht Mahdi ein unmittelbares Erlebnis mit allen Sinnen.
Seine Themenangebote:
- Alltagsleben und Traditionen
Teezeremonie, Hennabemalung, Kleidung und Schmuck, marokkanische Küche
- Geografie und Geschichte
Kolonialismus, der arabische Frühling, Landwirtschaft, Wüste, Umweltproblematik
- Kunst und Kultur
Arabische Lyrik, Musikinstrumente, Gnawa Musik, Architektur, Ornamentik, Arganöl, und Dattelkultur
- EU-Politik in Nordafrika, Energieprojekte, Fischereirechte
- Menschenrechte
Minderheiten, Demokratiebewegung, Bewegung 20 Februar

Fabiola Mella, Köln
Fabiola Mella ist in Chile geboren. Bereits in ihrer Jugend arbeitete sie in sozialen Projekten der katholischen Kirche in Viña del Mar, Chile. In Deutschland begann sie im Jahr 2000 mit Kindern zu arbeiten und machte ihr Zertifikat als Tagesmutter. Zwischenzeitlich lebte sie auch in Barcelona, wo sie im Projekt "Patrimoniem" im Museum für Geschichte mit Kindern zwischen 11 und 13 Jahren arbeitete. Sie ist Mitbegründerin der "clavis magicus", einer bilingualen Werkstatt für Kinder zu Themen des Globalen Lernens. Jetzt lebt sie wieder mit ihrem Sohn in Köln und arbeitet als Referentin mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Ihre Themenangebote:
- Globales Lernen auf Spanisch, Mexico erleben: Salvemos el Amazonas, Juegos del Mundo
- Schokoladenherstellung mit Kindern wie die Azteken und die Mayas
- Tanz aus Südamerika von den Rapa Nui, Osterinsel
- Tanz für die Seele

Hanns F. Groeschke, Köln
Hanns F. Groeschke war von 1964-81 als Entwicklungshelfer in verschiedenen Ausbildungsprojekten in Afghanistan, Iran und zuletzt auf den Philippen tätig, wo er bis 1986 lebte und den Kokosanbau kennenlernte. Seine Bildungseinsätze behandeln die philippinische Kultur und Lebenswirklichkeit und die Auswirkungen von Welthandel und Plantagenwirtschaft auf die Landbevölkerung, insbesondere die Kokosbauern. Unterrichtsbesuche, Seminare und auch Lehrerfortbildungen können auf einzelne Altersgruppen und Schulformen abgestimmt werden und ermöglichen durch eine Vielzahl von Anschauungsmaterialien, Ideen zum Basteln und Malen sowie Rezepte für Kokosgerichte einen spielerischen und interaktiven Zugang zur entwicklungspolitischen Themen.
Seine Themenangebote:
- Philippinische Kultur und Erziehung
- Weltweiter Handel mit Kokosprodukten
- soziale und ökonomische Auswirkungen der Plantagenwirtschaft
- selbstbestimmtes Wirtschaften, Landwirtschaft
- Fair und nachhaltig? Fairhandels- und Umweltsiegel auf dem Prüfstand
- Möglichkeiten weltweiter Partnerschaften
- „Sanfter Tourismus“

Venia Waldschütz, Bonn
Venia Waldschütz ist gelernte Einzelhandelskauffrau und in Sambia (südliches Afrika) geboren. Seit 1996 lebt sie in Deutschland und ist seit 1998 in der Bildungsarbeit tätig. Venias Veranstaltungen drehen sich vor allem um das Leben in Ländern des südlichen Afrika. Bei ihr ist immer alles in Bewegung, ob beim Singen, Tanzen oder Spielen.
Ihre Themenangebote:
- Leben in Ländern des Südlichen Afrikas
- Kochen wie in Sambia
- Traditionelle und moderne afrikanische Tänze
- Basteln aus Recyclingmaterial: Fußbälle, Autos, Puppen,…
- Südafrikanische Spiele
- Mode und Alltagsgegenstände
- Unterschiede des Lebens im städtischen und ländlichen Raum
- Wasser
- Politische Situation in Sambia
- Situation der Frauen in Sambia

Helge Voß, Mülheim/Ruhr
Helge Voß arbeitete von 1985 – 1990 als Entwicklungshelfer in Nepal an einem Berufsbildungszentrum und reist nach wie vor oft durch Nepal. In seinen Veranstaltungen vermittelt er seine vielfältigen Erfahrungen anschaulich und lebendig. Dabei kommen neben Fotos auch Gegenstände aus dem Alltag zum Einsatz.
Raten, Spielen, Singen oder der Bau eines Solarkochers sind ebenfalls Bestandteile seiner Veranstaltungen. In Zusammenarbeit mit Kantu Sharma-Voß ist auch nepalisches Kochen möglich. Fragen und Diskussionen sind erwünscht. Die Wahl der Methoden und Medien sowie Ablauf und Inhalt werden vorher mit den Veranstaltern/Lehrkräften abgestimmt, um sie auf die jeweilige
Zielgruppe und deren Umfeld zuzuschneiden. Helge Voß richtet sich hauptsächlich an Erwachsene und Schüler/Jugendliche ab der Grundschule sowie Kirchengemeinden, Bildungsstätten etc. Auf Anfrage führt er auch Unterrichtsbesuche in der Grundschule durch.
Seine Themenangebote:
- Leben und Arbeiten in einer anderen Kultur, Auslandserfahrungen, kulturelle Unterschiede
- Lebensalltag in Nepal: Familienleben, Feste und Rituale, Unterschiede des Lebens im städtischen und ländlichen Raum, die Rolle der Frauen in Familie und Gesellschaft
- Kinder einer Welt: Wie leben Kinder in Nepal? Ihr Alltag, Schule, Kinderspiele, Kinderarbeit, nepalische Lieder & Märchen
- Entwicklungszusammenarbeit in der Praxis
- (alternative) Energien, Wasser & Ressourcen
- Fairer Handel
- Tourismus/Ökotourismus
- Interkulturelle Schulpartnerschaft
Einen Flyer mit mehr Informationen finden Sie hier

Keith Hamaimbo,
St. Augustin (Bonn)
Keith Hamaimbo kommt aus Sambia (südliches Afrika) und lebt seit Ende 2004 in Deutschland. Zur Zeit promoviert er in katholischer Theologie an der Uni Bonn. Er ist seit 2008 in der Bildungsarbeit tätig und arbeitet vor allem mit SchülerInnen. Ob beim Singen, Basteln oder einer Fragerunde, langweilig wird es nicht.
Seine Themenangebote:
- Im Erdkundeunterricht: Wasser, landschaftliche Besonderheiten und Auswirkungen auf das Leben in Sambia, Bedeutung der Wälder
- Im Politikunterricht: Politische Situation, Situation von jungen Menschen, Regierungssystem in Sambia
- Musik: Afrikanische Musik, Bedeutung und Funktion der Musik für die Gesellschaft, traditionelle und moderne Lieder und Tänze
- Religion: Rolle der Kirche in der Gesellschaft, Gottesvorstellungen und Einfluss auf das Leben, Magie und Hexerei: traditionelle Religionen
- Basteln aus Recyclingmaterialien: Fußbälle, Trommeln
Einen Flyer mit näheren Informationen finden Sie hier

Esther Henning, Düsseldorf
Esther Henning ist Diplom Regionalwissenschaftlerin Lateinamerika und ehrenamtlich engagiert für Misereor e.V.. Als Mitarbeiterin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit sammelte sie von 2010-2011 vielfältige Erfahrungen im Bereich Projektmanagement in Kolumbien und Bolivien. In ihren Bildungsveranstaltungen berichtet sie von ihren Lebens- und Arbeitserfahrungen in Lateinamerika. Sie gestaltet Vorträge über Corporate Social Responsability als Chance für Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft (PPP), welche in den letzten Jahren immer populärer werden. In ihrer Diplomarbeit beschäftigte sie sich 2009 mit dem Fairen Handel – zwischen sozialem Anspruch und Markterfordernis. Ihre Bildungsangebote richten sich hauptsächlich an Schüler und Berufsschüler, Jugendgruppen und Kirchengemeinden.
Ihre Themenangebote:
- Pro und Contra: Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft
- Nahrungsmittelkrise
- Geschichten aus Lateinamerika
- Fairer Handel
- Tourismus – Segen oder Fluch?
- Welt Stadt Rallye

Raúl Jarrín Vinueza, Köln
Raúl Jarrín Vinueza kommt aus Ecuador, hat Kommunikationswissenschaften studiert und arbeitet als Dokumentationsfilmer und Radiojournalist. Er lebt seit 7 Jahren in Köln und ist in verschiedenen Bereichen der Erlebnispädagogik, entwicklungspolitischen Bildungsarbeit und interkulturellen Begegnung aktiv. Mit seinen Bildungseinsätzen auf Deutsch, Spanisch und Englisch begeistert Raúl Jarrín Kinder ebenso wie Jugendliche und Erwachsene.
Seine Themenangebote mit Schwerpunkt Ecuador:
- Politik, Wirtschaft, Kultur und Bevölkerung
- Ecuador - noch nur eine Linie
- Leben in fremden Kulturen
- Glaube und Organisation der Inkas
- Religion - Heilige versus Kirche in Ecuador
- Der Panama-Hut
- Kakao und Schokolade - Bananen und Fair Trade
- El buen vivir (gutes Leben)

Astrid Meyer, Aachen
Astrid Meyer ist Ethnologin und war in den Jahren 2005 bis 2011 für den Deutschen Entwicklungsdienst (jetzt Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) und den kath. Entwicklungsdienst (AGEH) im Tschad und Nord-Kamerun. Dort war sie in den Bereichen Demokratieförderung, Einsatz für Menschenrechte und Friedensarbeit aktiv. Derzeit ist sie bei MISEREOR in der Bildungsarbeit beschäftigt und wirkt bei der Schwerpunktgruppe "Wirtschaftswachstum & Entwicklung" mit.
Mit ihren Vorträgen und Workshops zu folgenden Themen richtet sie sich vorwiegend an Jugendliche und Erwachsene.
Ihre Themenangebote:
- Rohstoffe im Tschad: Konflikte statt Armutsminderung
- Friedensarbeit & Einsatz für Menschenrechte - Engagement für interreligiösen Dialog zwischen Christen und Muslimen.
- Kirchliche Entwicklungszusammenarbeit
- Kinderarbeit und Fairer Handel

Christiane Althoff, Münster/Westfalen
Christiane Althoff ist Lehrkraft u.a. für das Fach Sozialwissenschaften für die Sekundarstufe I und II. Von 2009 bis 2011 arbeitete sie in der Lehrerfortbildung und Schulentwicklung für den Deutschen Entwicklungsdienst (jetzt GIZ) in Mazar-e-Sharif im Norden Afghanistans.
Zurück in Deutschland bringt sie mit ihren Veranstaltungen vor allem Kindern und Jugendlichen verschiedener Schulformen (Grundschule bis Studierende) viele verschiedene Aspekte des Landes am Hindukusch näher. Darüber hinaus bietet sie auch Informationsveranstaltungen für Erwachsene an. Die Inhalte und Methoden gestaltet Christiane Althoff in Absprache mit den Veranstaltern bzw. Lehrkräften bedarfsgerecht und alterspezifisch.
Ihre Themenangebote:
- Kindheit in Afghanistan
- Als Frau im islamischen Kontext
- Bildung in der Entwicklungszusammenarbeit
- Warum sprechen alle von Afghanistan?
- Afghanistan - Innenansichten in eine Konfliktregion

Georg Kristian Kampfer, Bonn
Georg Kristian Kampfer ist promovierter Politologe und Jurist mit vielen Jahren Erfahrung in der Projektarbeit, unter anderem für das Auswärtige Amt und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. Er hat Lehraufträge an den Universitäten Bonn und Potsdam angenommen und sammelte Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit in Marokko (Westafrika) und dem Südsudan (Ostafrika). Einen Teil seiner Schulzeit verbrachte er in Südafrika. In seinen Veranstaltungen gibt er einen Einblick in die entwicklungspolitische Berufswelt. Seine Zielgruppe sind Schüler und Lehrer der Oberstufe und Studierende an Fachhochschulen und Universitäten.
Seine Themenangebote:
- Europäische Integration: Europa als ein vorbildliches Friedensmodell?
- Regieren – vom Bürger aus: Städte- und Gemeinden als Fundament eines demokratischen Staatswesens
- Dezentralisierung und lokale Regierungsführung - wie staatliche Aufgaben auf kommunaler Ebene bei uns und weltweit besser wahrgenommen werden
- Wirtschaftliche und politische Situation in Marokko, Südafrika, Südsudan
- Arbeits- und Lebensalltag in der Entwicklungszusammenarbeit

Heike Kammer
Heike Kammer tourt als selbstständige Bildungsreferentin und Theaterpädagogin durch Deutschland und Lateinamerika. Dabei bringt sie ihre vielfältigen Erfahrungen aus mehrjähriger Tätigkeit als Friedensfachkraft für Peace Brigades International, Sipaz und den Evangelischen Entwicklungsdienst in Kolumbien, Guatemala und Mexiko ein. Seit 2007 bietet sie auch in Deutschland Workshops für MultiplikatorInnen und Puppentheater zu verschiedenen Themen vor allem für Kinder sowie Informations- und Diskussionsveranstaltungen für Jugendliche an.
Ihre Angebote:
- Puppentheater zur gewaltfreien Konfliktlösung
- Menschenrechtsarbeit in Lateinamerika
- Biosprit und Menschenrechte
Einen Flyer mit näheren Informationen finden Sie hier
Zu ihrer eigenen homepage kommen Sie hier
Katrin Volck, Bonn
Katrin Volck ist Politikwissenschaftlerin und hat zudem die Fächer Französisch und Sport auf Lehramt für die Sekundarstufe II studiert. In Deutschland hat sie mit Nichtregierungsorganisationen im Bereich Empowerment von MigrantInnen gearbeitet. Von 2005-2009 war sie für den DED in Mali tätig und unterstützte als Organisationsberaterin eine malische Frauenrechtsorganisation zu den Themen Projektmanagement, Kommunikation und Lobbyingstrategien. In den letzten Jahren hat sie in NRW und Hessen zahlreiche entwicklungspolitische Bildungsveranstaltungen an Schulen, Vereinen, Sportvereinen und bei kommunalen Parteiverbänden durchgeführt. Ihre Veranstaltungen für die unterschiedlichsten Altersgruppen sind lebendig und bewegungsreich gestaltet.
Ihre Themenangebote
- „Aw Bisimila!“- Willkommen in Mali
- Kinderwelten in Mali und Westafrika
- Frauenleben in Mali
- Unsere Schokoladengelüste und der Kakaoanbau in Westafrika
- Französisch in Westafrika
- Jugendträume im Kontext von Armut
- Entwicklungszusammenarbeit
- Gleichberechtigung hier und dort
- Themen zur Kolonialgeschichte Deutschlands
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Anette Werner, Wuppertal
Anette Werner ist Diplom-Sozialwissenschaftlerin und arbeitete viele Jahre als Dozentin und Beraterin in der Jugend- und Erwachsenenbildung. Für den Deutschen Entwicklungsdienst (heute GIZ) war sie 2006–2011 in Indonesien und Laos in den Bereichen Wirtschaftsförderung und Berufsbildung als Beraterin tätig.
Seit ihrer Rückkehr vermittelt sie im Raum Köln/Düsseldorf mit kreativen Bildungsangeboten und interaktiven Methoden, selbst erstellten Film- und Bildmaterialien und Gegenständen ihre Erfahrungen.
Frau Werners Zielgruppen sind - aus Zeitgründen im Rahmen außerschulischer Veranstaltungen - Jugendliche ab 14 Jahren, Lehrkräfte, MultiplikatorInnen und Menschen, die sich für fremde Kulturen und ökologische Themen interessieren.
Die Themenangebote:
- Kultur, Land und Leute in Laos oder in Indonesien.
- Von der Entwicklungshilfe zur Entwicklungszusammenarbeit - Ist Entwicklungshelfer/in ein Traumberuf?
- Entwicklungszusammenarbeit - Pro und Contra
- Kindheiten in anderen Kulturen – Von Kinderrechten, Kinderarbeit und Kinderarmut.
- Islam in Indonesien – Frauen im kulturellen Wandel.
- Perspektivenwechsel – Ein interkulturelles Trainingsprogramm.
- Wenn Dinge reden könnten:
- Eine Fleecejacke berichtet von ihrer abenteuerlichen Reise.
- Ein Wassermolekül erzählt, warum wir täglich 5000 Liter
Wasser verbrauchen.
- Eine Fertigpizza setzt sich für Menschenrechte, Klimaschutz
und fairen Handel ein.
- Weiterbildungsangebote für LehrerInnen und MultiplikatorInnen zum Globalen Lernen.

Heiner Toenne, Gummersbach
Heiner Toenne war 2004 bis 2006 als Logistiker in Afghanistan bei der UN Flüchtlingshilfsorganisation UNHCR, sowie 2007 bis 2010 als kaufmännischer Trainer / Berater im Westen des Landes, in der Stadt Herat eingesetzt. Diese lange Zeit hat ihn sehr geprägt. Seine Erfahrungen und Eindrücke gibt er gerne weiter durch Präsentationen, praxisbezogene Spiele sowie im Dialog.
Sein Themenangebot:
- Leben und Arbeiten in Afghanistan

Lars Düerkop,
Bad Honnef (bei Bonn)
Lars Düerkop, Dipl. Ing. Agr., war von 1996 bis 2010 als Entwicklungshelfer und Programmkoordinator in Laos und Kambodscha tätig. Die Schwerpunkte seiner Arbeit waren die nachhaltige landwirtschaftliche Produktion, das Management natürlicher Ressourcen und die Privatsektorförderung im ländlichen Raum in der Entwicklungszusammenarbeit.
Seine Bildungsangebote richten sich hauptsächlich an Studenten/innen, Berufsschüler, LehrerInnen, Jugendgruppen, Mitglieder von Eine-Welt-Organisationen.
Die Themenangebote:
- Nachhaltige Landwirtschaft
- Fairer Handel und Exportförderung
- Ernährungssicherung und Armutsminderung
- Wirtschaftliche Entwicklung im ländlichen Raum
- Wirkungsbasierte Planungs- und Monitoring Verfahren
- Deutsche und internationale Entwicklungszusammenarbeit

Annette Scholz-Villard
Annette Scholz-Villard ist Vermessungsingenieurin und arbeitete von 2007 bis 2009 als Fachkraft für den Deutschen Entwicklungsdienst (jetzt GIZ) in der Dezentralisierung und Kommunalentwicklung im Süd-Westen des westafrikanischen Staates Burkina Faso.
Mit ihren Veranstaltungen bringt sie vor allem Kindern und Jugendlichen verschiedener Schulformen (Grundschule bis Studierende) mit altersgerechten und aktionsorientierten Methoden viele verschiedene Aspekte des westafrikanischen Landes nahe und zeigt auch Gemeinsamkeiten mit dem Leben in Deutschland auf.
Ihre Themenangebote:
- Lebensalltag in Burkina Faso
- Kinderalltag: Bildung/Schule (Kinderrechte)
- Wohnen und Leben auf dem Land und in der Stadt
- Umgang mit Wasser
- Umgang mit Müll: basteln aus Recyclingmaterial-
Spielzeug, Schmuck, Trommeln…
- Burkinische Traditionen [z.B. Masken (basteln)]
- Kleidung und Mode
- Geschichten aus Burkina Faso

Jörg Lange,
Bad Honnef (nahe Bonn)
Jörg Lange ist Theologe und ging 1985 als Religionspädagoge nach Westafrika. Bis 2008 hat er insgesamt 17 Jahre Erfahrung in Westafrika gesammelt und war in Burkina Faso, Mali, Niger und Kamerun tätig. Durch den Kontakt mit Afrika ist er inzwischen auch zum Wasserbauingenieur und Tropentechnologen geworden. Seit 2008 ist er als Referent für Bildung trifft Entwicklung tätig. Er arbeitet hauptsächlich mit Schülern, bedient aber auch sämtliche andere Zielgruppen von Kindergartenkindern bis Studierenden und Kirchengemeinden.
Seine Themenangebote:
- Wasser und Überleben in Afrika
- Magie und Hexerei in Westafrika
- Rolle der Frau in Westafrika
- Praxisbeispiele für Globalisierung
- Humor und ethnische Vielfalt
- Nahrungsmittelkrisen
- Ethik und Entwicklungszusammenarbeit
Homepage: www.joerg-lange-afrika.de

Martin Winkel, Neuss
Martin Winkel ist Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik und ausgebildeter Radio- und Fernsehtechniker. Von 2003 bis 2005 war er als Entwicklungshelfer für den DED im Jemen eingesetzt. Dort hat er vor allem in Aden an einem Berufsbildungsinstitut gearbeitet und dort Schüler, Lehrer und Studenten weitergebildet und beraten. Aus seinen eigenen Erfahrungen heraus kann er in seinen Workshops anschaulich über und aus dem Jemen berichten. Seine Angebote richten sich vor allem an Kinder und Jugendliche.
Seine Themenangebote:
- Kinder im Jemen
- Ausbildung und Beruf im Jemen
- Geschichte des Jemen
- Islam
- Markt, Handel und Gewürze

Ghalia El Boustami, Neuss
Ghalia El Boustami ist Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin sowie Sprachlehrerin für Französisch, Englisch und Deutsch als Fremdsprache. Zusammen mit ihrer Familie lebte sie von 1997 bis 2003 auf den Philippinen und arbeitete dort in verschiedenen Nichtregierungsorganisationen. Ihre Workshops werden nie langweilig - sie arbeitet interaktiv und lässt so die Teilnehmer an ihren Erfahrungen teilhaben. Ihre Angebote richten sich sowohl an Grundschulkinder als auch an Jugendliche und Erwachsene. Sie bietet auch Fortbildungen an für LehrerInnen, MultiplikatorInnen in der Erwachsenenbildung und Menschen, die im Bereich Integration und Migration tätig sind.
Ihre Themenangebote:
- Interkulturelle Trainings
- Alltag auf den Philippinen
- Produkte von den Philippinen: Zucker, Ananas, Bananen
Einen Flyer mit näheren Informationen finden Sie hier

Christa Morgenrath, Köln
Christa Morgenrath studierte Germanistik, Politologie und Pädagogik an der Universität Köln und war anschließend viele Jahre als Öffentlichkeitsdramaturgin und Projektleiterin an verschiedenen Theatern und bei internationalen Festivals beschäftigt. Über fünf Jahre arbeitete sie in Gambia/Westafrika als Koordinatorin und Managerin von Gesundheits- und Vorschulprojekten. Seit 2006 ist sie als freischaffende Kulturmanagerin, Lektorin und Referentin im Raum Köln tätig. - Sie arbeitet gerne mit Schülern und Studenten und ist für alle Zielgruppen offen, die sich mit Neugier und Kreativität am Prozess des Globalen Lernens beteiligen möchten.
Ihre Themenangebote:
- Lebensalltag in einem westafrikanischen Land
- Mädchen- und Frauenrollen in Westafrika
- Was hat mein Handy mit Globalisierung zu tun?
- Afrikanische Kinder- und Jugendliteratur

Kerstin Kastenholz
Kerstin Kastenholz ist Diplom Geografin und arbeitet als freie Trainerin und Mediatorin. Von 1999 bis 2007 arbeitete sie regelmäßig in Peru im Bereich Konfliktbewältigung und politische Friedensarbeit. Im Jahr 2008 ging sie für zwei Jahre als Friedensfachkraft des DED nach Kambodscha. Geprägt von diesen Erfahrungen setzt sich Kerstin Kastenholz in der Bildungsarbeit in Deutschland nun schwerpunktmäßig mit zentralen Kriegsthemen, Vergangenheitsbewältigung, Konfliktprävention und gewaltfreier Kommunikation auseinander. Neben Vorträgen und Beratungen auf Deutsch, Englisch und Spanisch hat sie ein breites Repertoire an partizipativen Methoden, z.B. Theater, Rollenspiele, Film und Fotos. Ihre Zielgruppe sind Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene.
Ihre Themenangebote:
- Konkrete Friedensarbeit
- Kriege anhand von persönlichen Geschichten verstehen
- Vergangenheitsaufarbeitungsprozesse
- Museen der Erinnerung
- gewaltfreie- und interkulturelle Kommunikation
- Entwicklungszusammenarbeit
- Migration
- Stand- Land Gegensätze
Einen Flyer mit näheren Informationen finden Sie hier
Eine Welt Netz NRW e. V. - Achtermannstraße 10-12 - 48143 Münster
Tel.: 02 51 / 28 46 69 0 - Fax: 02 51 / 28 46 69 10
Email: info@eine-welt-netz-nrw.de
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