Wanderausstellung zu Waisenkinder Afghanistans
Drei Jahrzehnte lang herrschte Krieg in Afghanistan, und wir erleben ihn vor allem im Zusammenhang mit weltmachtpolitischen Auseinandersetzungen und internationalem Terror.
Doch vor Ort hinterlässt der Krieg neben Trümmern, Armut und Arbeitslosigkeit auch unzählige Waisenkinder. UNICEF schätzt die Zahl der Waisen in Afghanistan auf 1,6 Millionen. Ihre Schicksale nehmen wir nur am Rande wahr. Deshalb ist diese Ausstellung so wichtig.
Diese Kinder besitzen keine Geburtsurkunde und wissen nicht ihr Geburtsdatum, sie leben außerhalb des Lebens, haben jeglichen Rahmen und jegliche Struktur verloren, feiern keine Feste.
Manche Kinder mussten mit ansehen, wie man Eltern, Angehörige oder Freunde misshandelte, vergewaltigte oder tötete. Diese Kinder sind schutzlos und werden für die Ziele diverser politischer und religiöser Gruppierungen instrumentalisiert – zunächst als Koranschüler und später als Kriegssoldaten.
Die Ausstellung stellt uns einige dieser Kinder vor.
Die Ausstellung kommt aus dem Umfeld des Netzwerkes KALIMA: Ein Journalisten Netzwerk, das sich bei den Hintergrundinformationen zu soziokulturellen Themen um einen konstruktiven Dialog zwischen den Kulturen bemüht.
Die Gründerin von KALIMA ist die Kölnerin Shikiba Babori, die in Kabul geboren wurde.
Hier gibt es mehr Informationen zur Ausstellung.
Kalima News
Shikiba Babori
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So - 28.04.2013 (+) 








