Fachkoordinator für Klima und Entwicklung

Stefan Rostock

Germanwatch e.V.

Dr. Werner Schuster-Haus
Kaiserstr. 201
53113 Bonn
Tel.:02 28 / 6 04 92 26
Fax: 02 28 / 6 04 92 19
Email: rostock@germanwatch.org


Seit Januar 2011 wirkt Stefan Rostock im Koordinatoren-Programm in NRW mit. 

Als Fachkoordinator kümmert er sich um den Bereich Klima und Entwicklung und arbeitet dort vor allem zu den Themen Anpassung an die Folgen des Klimawandels und NRW-Klimapolitik.


Dass es um die Zukunft der Lebensbedingungen der Menschheit geht und hierzu jeder seinen Beitrag leisten kann, ist noch zu wenig bewusst. Hier ist eine gute Informations- und Bildungsarbeit stets aufs Neue gefordert, die für Stefan Rostock von großer Wichtigkeit ist.


Ein herausragendes Projekt ist auch die Germanwatch Klimaexpedition, mit der Germanwatch an Schulen in NRW und darüber hinaus unterwegs ist.

Stefan Rostock bietet folgende Unterstützung an:

  • Hinweise auf Materialien, Aktionen, Kampagnen zum Thema
    Klima und Entwicklung
  • Kontakte zu Organisationen in Entwicklungsländern, Deutschland bzw. anderen Industrieländern, die zu dem Thema arbeiten
  • Erarbeitung eines Veranstaltungskonzeptes, das den Klimawandel mit Enwicklungsaspekten, aber auch mit Handlungsmöglichkeiten
    in Deutschland, verknüpft
  • Entwicklung von Beschlüssen, die Kommunen um den Kontext
    Klima und Entwicklung fassen können
  • Bewerbung des Schulprojektes Germanwatch-Klimaexpedition mit Geoscopia
  • Vorträge und Workshops zu verschiedenen Themen rund um den Klimawandel

 

Regelmässig neue Bildungsmaterialien auf www.germanwatch.org

 

 

„Ich bin gerne Fachkoordinator Klima und Entwicklung, weil ich so lokale Initiativen in NRW unterstützen kann bei ihrem Einsatz für die Hauptbetroffenen des Klimawandels in den Ländern des Südens, bei der Änderung der politischen Rahmenbedingungen in Deutschland und zum Engagement für eine lebenswerte gemeinsame Zukunft.“

Klartext bei Klimakonferenz

"Ihr habt uns verraten!"

 

„Mein ganzes Leben verhandelt ihr schon, aber unsere Interessen liegen nicht auf dem Tisch." Anjali Appadurai, eine amerikanische Studentin vom College of the Atlantic in Maine, war als Vertreterin der „Youth Nongovernmental Organizations" als Rednerin zur 17. Klima-Vertragsstaatenkonferenz in Durban eingeladen. Sie war die letzte Rednerin. Sie hätte die erste sein sollen, sagt später der südafrikanische Konferenzpräsident, denn ihre Rede war spektakulär. "Radikal sind nicht wir. Radikal seid ihr, die ihr uns um unsere Zukunft betrügt!"

 

Foto: Oxfam

Hier kann man ihre Rede in einem Beitrag des Senders „DemocracyNow“ sehen:

http://www.youtube.com/watch?v=Ko3e6G_7GY4

Ausführliche Bewertungen der Verhandlungen um den Klimaschutz bietet der Koordinator für Klima und Entwicklung, Stefan Rostock, auf der Website von Germanwatch.

www.germanwatch.org

 

 

Nach Verlängerung des UN-Klimagipfels haben die große Gruppe der verletzlichen Staaten gemeinsam mit der EU und der Schweiz den USA sowie den großen Schwellenländern den Einstieg in international rechtlich verbindlichen Klimaschutz abgerungen. Allerdings reicht die vereinbarte Ambition noch nicht aus. Sie würde zu mehr als 3 statt maximal 2 Grad Temperaturerhöhung führen.

 

"Dieser Gipfel zeigt zwei Dinge: Der UN-Prozess bleibt notwendig, denn nur hier bekommen die Länder, deren Existenz gefährdet ist, eine Stimme. Nur hier können sie die großen Länder bewegen. Aber dieser Gipfel zeigt auch, dass er allein nicht ausreicht, um einen gefährlichen Klimawandel zu vermeiden. Die Vorreiterkoalition aus verletzlichen Ländern sowie progressiven Industrie- und Schwellenländern haben in Durban einen wichtigen Grundstein gelegt. Diese Kooperation brauchen wir nun auch außerhalb des UN-Prozesses", so Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch.

 

"Es war richtig, dass weder die EU noch die deutsche Delegation vorschnell einem faulen Kompromiss zugestimmt hat. Die hier gebildete Vorreiterkoalition sollte nun den Mut haben, auf die wichtigen Fortschritte in Durban aufzubauen. Zentral sind dabei Kooperationen für Klimaschutzmaßnahmen und eine abgestimmte Verhandlungsstrategie, um die Ambition schnell zu erhöhen", so Klaus Milke weiter. "Für die EU heißt das, sich schnell zu einigen, um die Emissionen bis 2020 um mindestens 30 Prozent zu senken."

Neue Bildungsmaterialien

Ein Aktionshandbuch, eine Broschüre und eine Posterserie zum Klimawandel sind online und per Bestellung bei Germanwatch erhältlich. Germanwatch veröffentlicht seit 20 Jahren Expertisen und Bildungsmaterial zum Klimawandel und zur Weltwirtschaft.

 

 

 

 

  • Aktionshandbuch

Aktiv – Kreativ – Demonstrativ

Handbuch der Ideen und Tipps für politische Straßenaktionen

Flashmob, Verstecktes Theater, Öffentliche Installation – kreative Aktionen bekommen mehr Aufmerksamkeit, machen den Beteiligten mehr Spaß und bieten eine frische Kommunikation für mitunter trockene politische Themen.

http://www.germanwatch.org/corp/it-aktion.htm 

  • Broschüre

Germanwatch Globaler Klimawandel, aktualisierte Auflage 2011 

http://www.germanwatch.org/klima/gkw11.htm 

  • Poster

Herausforderung Globaler Klimawandel

http://www.germanwatch.org/klima/poster11.htm 

 
 Erstellt am Erstellt am 12.12.2011
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