Zwischen Kat, Koran und Kalaschnikow - Ein Blick in den Jemen
Diese Ausstellung ist ein Teil des Projektes "Bildung trifft Entwicklung", das ehemalige Fachkräfte der Entwicklungszusammenarbeit und Menschen aus sogenannten Entwicklungsländern als ReferentInnen an Schulen und sonstige Bildungseinrichtungen vermittelt.
Nähere Informationen zum Projekt finden Sie hier
Die Ausstellung von Sabine Hanstein will ein differenziertes Bild über den Jemen vermitteln. Die Autorin war von 2001 bis 2005 als Ausbilderin am Higher Institute for Health in Sana'a tätig. Sie hielt das für uns oft so ferne und fremde Land im Süden der arabischen Halbinsel in vielen Bildern fest und wirft mit ihrer Ausstellung einen Blick in den Alltag im Jemen, aber auch auf die atemberaubende Schönheit des Landes.
Auf 19 Foto- und Infotafeln erschließt sich dem Betrachter die Ausstellung, die nach den drei namensgebenden thematischen Bereichen geordnet ist:
Kat
ist eine Pflanze mit berauschender Wirkung, die im Jemen in großen Runden gekaut wird. Kat symbolisiert auch die Gastfreundschaft der Menschen im Jemen.
Koran
als Symbol für den allgegenwärtigen Islam, der das Leben in diesem arabischen Land prägt.
Kalaschnikow
die viele von uns als erstes mit dem Jemen verbinden als Statussymbol für Männer, aber auch um die immer gegenwärtige Gewalt im Land zu verdeutlichen.
Der Autorin gelingt es, den Jemen nicht als Krisenregion und eines der gefährlichsten Länder der Welt darzustellen, wie er so oft in unseren Medien präsent ist, sondern als vielfältiges, facettenreiches Land.
Die Ausstellung kann an Bildungseinrichtungen, in Bibilotheken, in Krankenhäusern und vielen andere Orten gezeigt werden.
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Dieter Schütze/PIXELIO
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So - 28.04.2013 (+) 








