Hier finden Sie in loser Folge Informationen über unsere Arbeit, z.B. Berichte über Einsätze von ReferentInnen an verschiedenen Schulen.

 

Globales Lernen bewegt!

Vor 17 Jahren nahm ich als Schülerin an einer „Brasilien-Woche“ teil. Eigentlich wollte ich nicht studieren aber das Interesse an Brasilien ließ mich nicht mehr los. Heute bin ich Diplom- Regionalwissenschaftlerin für Lateinamerika. Nach dem Studium war ich ein Jahr als Entwicklungsstipendiatin der GIZ in Brasilien im Bereich der Kommunikation und Genderansätze tätig. Heute forsche ich an der Universität Köln zur Entwicklung sozialer und kultureller Rechte im brasilianischen Amazonasgebiet.

Johanna Below

Gesundheit ist ein Menschenrecht

Das Thema Gesundheit wird in Diskussionen zur nachhaltigen Entwicklung und in Bildungsveranstaltungen das Globalen Lernens oft vernachlässigt oder auf die HIV-Problematik reduziert. Das Eine Welt Netz NRW hat in Kooperation mit Stop Malaria Now/Action Medeor einen Leitfaden für Lehrkräfte und ReferentInnen mit drei Modulen entwickelt.

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Fairer Handel im Berufskolleg Gelsenkirchen

Herr Demke von der Dritte Welt AG des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung in Gelsenkirchen:

 

"...nach Ende der Fairen Wochen möchte ich mich noch einmal melden, um Ihnen den ausdrücklichen Dank der AG für Ihre Bemühungen um geeignete Referenten auszusprechen.

Die Beiträge von Herrn Düerkop und Frau Pöppel waren ein wichtiger Teil zu unseren Bemühungen, den Schülern die Situation der Menschen in den "Entwicklungsländern" und das Modell der Entwicklungszusammenarbeit näher zu bringen. Ohne Ihre originären Ausführungen, die wir selbst so nicht leisten können, wären wichtige Aspekte der weltwirtschaftlichen Sachlage nicht zur Sprache gekommen."

 

„Marokko hautnah“

 

auf dem Feriencamp der Weltenbummler in Bonn-Langendorf

 

Dieses Jahr ging die „Reise“ der Weltenbummler nach Marokko. Mit unserem Referenten Mahdi Alaoui konnten die TeilnehmerInnen des Feriencamps in Bonn-Langendorf das nordafrikanische Land Anfang August eine Woche lang hautnah erleben.

 

In einem bunt geschmückten marokkanischen Zelt lernten die Kinder die traditionelle Teezeremonie kennen, probierten Kleidung und Schmuck aus und verzierten sich gegenseitig mit traditionellen marokkanischen Henna-Tattoos. Es wurde marokkanisches Fladenbrot zum Frühstück gebacken und mit Naturfarben aus selbstgesammelten Früchten, Blättern und Blumen Bilder gemalt und ausgestellt.

 

Herr Alaoui hat seine Eindrücke der Woche in einem kleinen Text mit Bildern zusammengefasst.

Südamerika - Projektwoche

an der Bodenberg-Grundschule in Schladern

 

Südamerika – Rhythmus, Lebensfreude, Sonne – alles genau richtig für das Schulfest am 02. Juni 2012! Es war toll!

Zu den vielen Projekten im Vorfeld gehörten auch zwei ReferentInnen des Programms „Bildung trifft Entwicklung“ in NRW: Eduardo Cisternas, Liedermacher, Gitarrist und Instrumentallehrer aus Chile und Michaela Weyand, Musikerin, Musiktherapeutin und Sozialarbeiterin. Sie brachten den Kindern mit Erzählungen, Musik und Wandmalerei das Leben in einer chilenischen Kleinstadt nahe, wo sie eine Kunst- und Musikschule für Kinder aufgebaut haben.

14 begeisterte kleine Bodenberg-Maler_innen gestalteten zu verschiedenen Themen unsere Hauswand - eine langfristige und schöne Erinnerung! Gemeinsam mit den ReferentInnen stellten unsere Kinder eigene Panflöten her und musizierten lateinamerikanische Musik.

Ein gelungener Auftakt zu unserem Schulfest!

"Bildung trifft Entwicklung" im Radiofeature

Unser Referent Jaques Abel Onya hat im Rahmen der International Media Studies an der DW-Akademie ein Radiofeature über "Bildung trifft Entwicklung" erstellt. Er hat einen Einsatz unserer Referentin Venia Waldschütz am Gymnasium Alleestraße in Siegburg besucht, ein Interview mit der Koordinatorin des bundesweiten Konsortiums von "Bildung trifft Entwicklung" Monika Ziebell geführt und berichtet über Ziele, Inhalte und Erfolge des Projekts. Den Link zum Radiofeature finden Sie hier.

Ein großes Dankschön aus Castrop-Rauxel...

… für die Veranstaltungen „Kinderalltag in Westafrika“ und „Wer hat die Kokosnuss geklaut?“ mit unseren ReferentInnen Hanns F. Groeschke und Angelika Pöppel:

„Auch in meinem Urlaub habe ich nicht vergessen, welch gelungenen Tag die BtE-ReferentInnen unseren Schülern an der Janusz-Korczak-Gesamtschule bereitet habt. Die Rückmeldungen der Kinder waren sehr positiv. Also auf diesem Weg nochmal ein großes Dankeschön dafür!"

Sebastian Pagel, Lehrer an der Janusz-Korczak-Gesamtschule in Castrop-Rauxel

Total Global – Aktionstag für KonfirmandInnen

Evangelische Kirchengemeinde Aachen, 17. März 2012

 

Endlich war es soweit – fünfzig Jugendliche und die Workshopleiterinnen und Workshopleiter trafen sich im Haus der Ev. Kirche, es konnte losgehen!

Es war nach 2009 der zweite Tag dieser Art, zu dem wir durch Vermittlung durch das Eine Welt Netz NRW fachlich kompetente Referentinnen und Referenten einladen konnten. Diese Veranstaltung wurde im Rahmen des Bildungsprogramms „ Bildung trifft Entwicklung“ durchgeführt, das vom BMZ finanziert wird.

 

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Lernkarte "Weltweit Armut bekämpfen"

Die bunte Lernkarte des Welthaus Bielefeld zeigt anschaulich, was getan werden kann, um weltweit die Armut zu bekämpfen. Es ist kein hoffnungsloses Unterfangen.

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Wem nützt der Welthandel?

Freier Welthandel = Zukunftsfähiger Welthandel? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Hamburger Unterrichtsmodell der Reihe „Globales Lernen“ zum KMK-Orientierungsrahmen und der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Das Material ist eine gute Handreichung für LehrerInnen und bietet Tipps und Methoden zur Umsetzung der BNE im Unterricht, Lehrerbegleitmaterialien sowie viele Arbeitsblätter. Geeignet für die Klassenstufen 9- 10 und die Oberstufe.

 

 

Die Materialien gibt es hier als pdf-Datei zum Herunterladen.

Die 1.000 Nutzen der Kokospalme

„Alles zu nutzen – allen zum Nutzen“, so lautet das Motto dieser Arbeitshilfe von Hanns Groeschke, herausgegeben vom Institut Natur & Kultur. Die interaktive Projektarbeit zu den Philippinen im Rahmen der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ erklärt exemplarisch am Kokossektor auf den Philippinen die relevanten Aspekte von Nachhaltigkeit und Globalisierung, auch aus Verbrauchersicht. Hier wird mit spielerischen und altersgerechten Methoden die Thematik aufgearbeitet, ohne dabei den philippinischen Alltag und die entwicklungs- und umweltpolitischen Problematiken zu vernachlässigen. Besonders eignet sich diese Publikation zum Einsatz in offenen Ganztagsschulen in der Primar- und Sekundarstufe I und in der Gemeinde-, Kinder- und Jugendarbeit.

Zu bestellen zum Preis von 12 Euro unter: www.natur-kultur.de

WeltStadtRallye Düsseldorf

Globalisierung ist ein sehr komplexes Thema. Wie kann man Jugendliche dazu motivieren, sich mit diesen diffizilen Zusammenhängen auseinander zu setzen, ohne den moralischen Zeigefinger zu heben?

Die WeltStadtRallye führt Jugendliche im Alter von 12-14 Jahren auf spielerische Weise an Themen der Globalisierung heran.

Weitere Informationen zur WeltStadtRallye erhalten Sie hier

Seminarreihe Konfliktbearbeitung

In Kooperation mit dem Programm „Bildung trifft Entwicklung“ findet in Göttingen von Mai bis November 2012 eine Seminarreihe zu ziviler und gewaltfreier Konfliktbearbeitung statt.

Wir laden herzlich dazu ein!

Hier finden Sie die Ausschreibung als Download.

Es war einfach nur klasse!

„Eine kurze Rückmeldung zu dem Besuch von Frau Waldschütz, Ihrer Referentin aus Sambia:
Es war einfach nur klasse! Sie ist völlig unkompliziert, geht sehr offen auf die Kinder zu und erzählt sehr anschaulich und vor allem originell. Für die Kinder ist sie genau die richtige Mischung aus Vertrautem und Fremdartigem, so, dass sie einen wirklichen Gewinn daraus ziehen können. Vielen Dank!"
Gudrun Sell, Schulleiterin der Jakobus-Grundschule in Grevenbroich

Ein Brief an die Familie

Im April 2011 fand an der Nikolaus-Grundschule in Bornheim-Waldorf, im Rahmen einer Afrika-Projektwoche, ein "Bildung trifft Entwicklung"-Einsatz mit Jörg Lange statt.

Die Erfahrungen und Erkenntnisse, die die Kinder dabei gewinnen konnten, wurden von einer Lehrerin genutzt, um die Übung "Wie schreibe ich einen Brief?" durchzuführen.

Ein Schüler erzählt in einem Brief an seine Familie von dem "Bildung trifft Entwicklung"-Einsatz zum Thema "Umgang mit Wasser in West-Afrika (Burkina Faso/Niger):

 

 

Ein Dank von Herzen

von Günter Schmitz-Valadier, Pfarrer der Ev. Kirchengemeinde Wachtberg

"Nach meiner Anfrage zu einem Fair-Trade-Thema im Konfirmandenkurs der Ev. Kirchengemeinde in Wachtberg wurde der Kontakt zu Michal Kostra als Referenten zum Thema "Baumwolle - Kleidung - Fair Trade" hergestellt.

Herr Kostra war an zwei Tagen, zu jeweils zwei Treffen der Konfirmandenkurse vor Ort. Es war für alle eine Bereicherung.

Nachdem im Vorjahr über das Projekt "Bildung trifft Entwicklung" vom Eine Welt Netz NRW Frau Maria Steenpass zum Thema "Kakao und Schokolade" bei uns war, haben wir nun erneut eine sehr gute Erfahrung mit dem Netzwerk gemacht.

Wir freuen uns über das Angebot, jungen Menschen die Komplexität und Verwobenheit in der globalisierten Welt deutlich machen zu können und darüber in Fragen der Gerechtigkeit einzuführen. Die Jugendlichen werden so in ihrem Denken und Handeln deutlich weiter gebracht.

Ich bin mir sicher, dass ich mich mit dem Konfirmandenkurs des nächsten Jahres wieder an das Projekt "Bildung trifft Entwicklung" wenden werde.

Ein herzliches Dankeschön für die gelungene Vermittlung, Günter Schmitz-Valadier."

Warum uns "Bildung trifft Entwicklung" wichtig ist

von Myriam und Moses Sikaala

„Am Ende eines „Bildung trifft Entwicklung“-Tages in einer  Grundschule kam ein kleines Mädchen auf den Referenten Moses Sikaala aus Sambia zu. Es hatte den ganzen Tag sehr aktiv mitgemacht und schenkte ihm als Dank für den tollen Tag eine selbst gemachte Trommel. Der Referent war sehr gerührt von dieser Geste, vor allem da sie eine besondere afrikanische Symbolik beinhaltet: Die Trommel fordert dazu auf, Musik zu machen und Geschichten zu erzählen. Schenkt man einem Besucher eine Trommel, bedeutet dies in Sambia, dass man an der Person interessiert ist und sie in der eigenen Gemeinschaft willkommen heißt.

 

Als die Lehrerin von dem Geschenk erfuhr, war sie sehr positiv überrascht. Denn dieses Verhalten war ganz untypisch für dieses Mädchen, das eher sehr zurückhaltend ist und vor dem Hintergrund schwieriger Familienverhältnisse bislang in der Schule eher negativ aufgefallen war.

 

Solche Situationen zeigen uns, wie wertvoll unser Engagement als Referenten bei „Bildung trifft Entwicklung“ ist. Unsere Besuche erzeugen im Unterricht ungewohnte Lernsituationen, in denen auch sonst als schwierig oder auffällig geltende Kinder unter Beweis stellen können, dass auch sie soziale Kompetenzen besitzen und anwenden können.

Wir freuen uns sehr, ganz besonders für das kleine Mädchen. Und wir haben nun eine von Kinderhand in Deutschland  angefertigte, afrikanische Trommel in unserem Regal stehen. Sie wird uns immer an dieses schöne Erlebnis erinnern!“

 

 
  Erstellt/Aktualisiert am 15.04.2013
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