Der Pott bleibt fair!

Als erste Großregion der Welt wurde das Ruhrgebiet 2013 mit dem Titel „Faire Metropole“ ausgezeichnet. Im November 2015 wurde dieser Titel  bestätigt. Bei der Feier der Titelerneuerung im Sitzungssaal des Ruhrparlaments beim Regionalverband Ruhr in Essen erhielten 30 Kommunen und das Netzwerk Faire Metropole Ruhr erneut ihre Urkunden. Dieter Overath, Geschäftsführer von Fairtrade Deutschland, lobte das besondere Engagement im Revier für Fairen Handel und weltweite Gerechtigkeit.

 

Dr. Marc Jan Eumann, NRW-Staatssekretär für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, unterstrich die Rolle der Kommunen: „Was Sie hier vor Ort tun, ist etwas ganz Besonderes – damit ist die Faire Metropole nicht nur Vorbild für NRW, sondern auch weit über die Grenzen des Landes hinaus.“

 

Sportreporter Manni Breuckmann, Schirmherr der Initiative Netzwerk Faire Metropole Ruhr, brachte es auf den Punkt: „Die Metropole Ruhr spielt in der Champions League der fair handelnden Regionen.“

 

Weitere Pläne sind bereits gefasst: Ziel ist es, jede einzelne Kommune des Ruhrgebiets zur Fairtrade Town auszuzeichnen und somit den Fairen Handel bei der breiten Bevölkerung und in der öffentlichen Beschaffung voranzubringen.  „Derzeit leben rund 4,3 Mio. Menschen im Ruhrgebiet in einer Fairtrade-Stadt oder -Kreis. Unser Ziel ist, dass in absehbarer Zeit alle Kommunen aktiver Teil der Fairen Metropole Ruhr werden,“ so Vera Dwors und Markus Heißler, beide Sprecher des Netzwerks Faire Metropole Ruhr.

 

www.faire-metropole.ruhr

 

 

Foto: Faire Metropole Ruhr e.V. / Jan Drews

Machtspiel ums Essen

Anlässlich des G7-Gipfels in Deutschland fordern die Hauptakteure des Fairen Handels in Deutschland die Bundesregierung auf, soziale Mindeststandards in globalen Lieferketten durchzusetzen. Gemeinsam veröffentlichen das Forum Fairer Handel, GEPA, MISEREOR, TransFair und der Weltladen-Dachverband im Mai 2015 die deutsche Fassung einer aktuellen Studie des Fair Trade Advocacy Office in Brüssel. Die Studie mit dem Titel „Wer hat die Macht?“ stellt umfassend die Benachteiligung kleinbäuerlicher Produzenten dar. 

 

Infos und Download der Studie hier:

 

www.forum-fairer-handel.de/presse/

Auf dem Weg zur Fairen KITA

„FaireKITA“ ist ein Projekt des Netzwerks Faire Metropole Ruhr für Kindertagesstätten, Kindergärten, Elterninitiativen und Familienzentren. Globales Lernen kann schon im Kindergarten beginnen. Kinder können lernen, dass die Waren, von denen sie umgeben sind, eine Herkunft haben. Ein Blick über den Tellerrand zu den Familien in anderen Teilen der Welt, die z. B. Baumwolle für unsere T-Shirts anbauen, kann helfen die Welt zu verstehen.

 

Hier finden Sie das Faltblatt als pdf-Download.

 

Mehr Informationen und Bewerbungen:

 

Projekt FaireKITA

Informationszentrum 3. Welt Dortmund e. V.

Jasmin Geisler

Schürener Straße 85

44269 Dortmund

Tel. 02 31 - 28 66 20 61

 

jasmin.geisler@iz3wdo.de

 

 

www.faire-kita-nrw.de

 


Was bedeutet Fairer Handel?

Der Faire Handel steht für gerechtere Handelsbeziehungen, menschenwürdige Arbeitsbedingungen und garantierte Mindestpreise. Diese verbessern die Lebensgrundlage von Kleinbauern und sichern ihre Existenz. Durch Fairen Handel profitieren Landwirte und Arbeiter mit ihren Familien. Neben der Verbesserung der Lebensverhältnisse werden Investitionen in Bildungs- und Sozialprogramme in Frauenförderung und Kleinkreditprogramme geleistet.
 
Der Faire Handel ist im Aufwind: die klassischen Fairtrade-Produkte wie Kaffee, Tee und Schokolade behaupten sich auf dem Markt und viele neue – Kleidung, Blumen, Kosmetik, Holz – sind in den letzten Jahren dazu gekommen. Trotz Wirtschaftskrise wächst der Marktanteil fair gehandelter Produkte rasant. In Deutschland gewinnt der Faire Handel kontinuierlich an Bedeutung. Rund drei Millionen Kundinnen und Kunden kaufen jährlich in über 30.000 Geschäften und 800 Weltläden fair gehandelte Produkte ein.

 

In Deutschland lag der Umsatz von Fairtrade-Produkten 2011 im internationalen Vergleich nur an 15. Stelle. Bezogen auf den Pro-Kopf-Umsatz kauften VerbraucherInnen in Deutschland für 4,86 Euro ein, in Irland hingegen für 40,02 Euro.

 

Fairtrade Pro-Kopf-Umsatz 2011 weltweit:

 

[Download]

 

 

 

 

[Download]

 

Quelle: Jahresbericht Fairtrade International 2012

 


 
  Erstellt/Aktualisiert am 23.05.2016
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