Das Ende der Trommler und Helfer?
Diskussionsabend zu zeitgemäßer Bildsprache
Das Motiv unserer Plakat-Aktion, mit der wir im Februar an 250 Großflächen an Bahnhöfen in ganz NRW auf Klimawandel und Ökostrom aufmerksam machten, hat auch vehemente Kritik ausgelöst.
Die Darstellung der Frau aus Äthiopien wird von einigen Engagierten abgelehnt, u.a. weil durch die Verwendung eines Klischeebildes Vorurteile zu Afrika verstärkt würden. Es gelte jedoch, auch verdecktem Rassismus aktiv entgegenzutreten.
Wir haben am 25. april 2013 bei einem öffentlichen Diskussionaabend die Argumente ausgetauscht und das Für und Wider dieser Plakat-Aktion und die grundsätzlichen Themen zeitgemäßer Darstellungsweisen ausführlich diskutiert.
Eine ausführliche Kritik erreichte uns davor z.B. von unserem Mitglied Informationsbüro Nicaragua e.V. aus Wuppertal.
Der Text ist hier als Download verfügbar.
Plakat-Kampagne gegen Klimawandel
Das Eine Welt Netz NRW und die Düsseldorfer NATURSTROM AG machten im Februar und März 2013 mit einer Plakatkampagne an Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen auf den globalen Klimawandel aufmerksam.
Im Rahmen der Kampagne unterstützt die NATURSTROM AG für jeden Verbraucher, der durch die Aktion auf seinen Ökostrom umsteigt, die Arbeit des Eine Welt Netzes NRW.
Angesichts permanenter Finanz- und Wirtschaftskrisen ist der Klimawandel medial und politisch ins Hintertreffen geraten, findet Gerd Deihle, Vorstand des Eine Welt Netz NRW. „Dabei sind die Folgen des Klimawandels kein Problem von übermorgen. Sie betreffen bereits heute die Lebensgrundlage von Menschen in Entwicklungsländern wie Bangladesch oder in vielen Staaten Afrikas.“
Das Problembewusstsein sei der erste wichtige Schritt, ergänzt Oliver Hummel, Vorstand der NATURSTROM AG, doch müsse die Erderwärmung auch konkret bekämpft werden – beispielsweise durch die verstärkte Nutzung Erneuerbarer Energien. „Gerade in Entwicklungsländern tragen Erneuerbare Energie nicht nur zu einer saubereren Energieversorgung bei, sie verbessern zugleich auch den Lebensstandard der Menschen vor Ort.“ So ersetzen Mini-Solarsysteme mit Batterie teure und gesundheitsschädigende Kerosinlampen, erläutert Hummel. „Mit überschaubaren Mitteln kann hier ganz konkret Familien geholfen und die Klimabilanz verbessert werden. Um solche Maßnahmen anzugehen, müssen wir nicht auf die Weltpolitik und ihre Klimagipfel warten.“
Dem kann Gerd Deihle nur zustimmen. „Klimaschutz ist ein wichtiger Pfeiler unserer Arbeit“, erläutert der Vorstand des Eine Welt Netz NRW. „Unsere Kampagne ‚Heiße Zeiten‘, mit der wir besonders Kinder und Jugendliche ansprechen, wird seit Jahren sehr gut aufgenommen und ging 2011 in ihre zweite Phase.“
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Vielen Dank!
Eine Welt Netz NRW e. V. - Achtermannstraße 10-12 - 48143 Münster
Tel.: 02 51 / 28 46 69 0 - Fax: 02 51 / 28 46 69 10
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So - 28.04.2013 (+) 









