Promotorin
Internationale Kooperationen

Monika Dülge

Eine Welt Netz NRW

Kasernenstraße 6

40213 Düsseldorf

Tel.: 0211 / 60 09 11 2

Fax: 0211 / 60 09 25 8

monika.duelge@eine-welt-netz-nrw.de

 

Monika Dülge arbeitet seit Juni 2001 beim Eine Welt Netz NRW. Ihre bisherigen Aufgabenbereiche waren Fairer Handel/Weltwirtschaft, die Millenniumsentwicklungsziele und die Kinder- und Jugend-Kampagne „Heiße Zeiten“.

 

Seit dem 1. April 2012 ist sie verantwortlich für die neue Fachstelle Internationale  Kooperationen.

 

Globale Krisen erfordern globale Lösungsansätze. Die zivilgesellschaftlichen Organisationen weltweit, die sich für nachhaltige Entwicklung und globale, soziale und ökologische Gerechtigkeit einsetzen, spielen hierbei eine wichtige Rolle. Sie identifizieren Problemstellungen, sind oftmals Vorreiter bei der Erarbeitung und Erprobung von Lösungsstrategien und bauen politischen Druck auf, um letztere umzusetzen. Internationale Solidarität ist dabei aktuell wie eh und je. 

 

Deshalb gilt heute die Devise umso mehr: „Das Eine Welt Netz NRW muss internationaler werden!“ Diesen Auftrag formulierten 2011 die „Visionärsversammlungen“, die das Netzwerk anlässlich seines 20. Jubiläums eingeladen hatte, Anregungen für die zukünftigen Arbeitsschwerpunkte zu geben.

 

Die Fachstelle wird diesem Anspruch mit folgenden Angeboten Rechnung tragen:

 

  • Initiierung und Betreuung eines „Forums Internationale Zusammenarbeit NRW“
  • Aufbau einer Servicestelle (Bestandsanalyse, Bedarfsermittlung, Entwicklung von Informations-, Austausch- und Beratungsangeboten)
  • Qualifizierungsseminare
  • Entwicklung und/oder Vermittlung spezieller Angebote für junge Menschen, z.B. Unterstützung der internationalen Lern- und Aktionsgemeinschaft junger Menschen im Rahmen der „Heißen Zeiten“
  • Aufbau von strategischen Allianzen mit zivilgesellschaftlichen Plattformen in ausgewählten Partnerländern, die zu globalen Nachhaltigkeitsthemen arbeiten
  • Mitarbeit in relevanten internationalen Nachhaltigkeitsnetzwerken

 

„Auch ein kleines Eine Welt Landes-Netzwerk kann weltweit was bewegen. Die Kampagne gegen den Pestizid-Einsatz auf Baumwollfeldern einer  indischen Tochterfirma des Bayer-Konzerns oder die Unterstützung der Sarayacu in Ecuador gegen die von der West-LB mitfinanzierte Erdölpipeline sind Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit, mit denen wir dies unter Beweis gestellt haben. Mit der neuen Fachstelle wollen wir diese Arbeit systematisieren und laden alle daran Interessierten zur Zusammenarbeit ein!“

 

 

VENRO fordert gesellschaftliches Umdenken

Eine neue globale Agenda für Entwicklung und Nachhaltigkeit muss ein neues Verständnis von Entwicklung transportieren – dies setzt auch ein breites gesellschaftliches Umdenken voraus. Deutschland sollte sich aktiv an diesem Prozess beteiligen. Dies fordert der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) in einem gemeinsamen Positionspapier, das am 26. Juni 2014 bei einem zivilgesellschaftlichen Dialogforum zur Post-2015-Agenda veröffentlicht wurde.

„Wenn wir wirklich nachhaltig und zukunftsorientiert wirtschaften wollen, dann können wir nicht so weiter machen, wie bisher“, betont der Vorsitzende von VENRO, Bernd Bornhorst. Eine neue globale Agenda müsse deshalb von dem Leitgedanken getragen sein, sich von alten Wohlstandsmodellen zu verabschieden. „Vor allem dürfen die Ziele nicht nur den globalen Süden in die Pflicht nehmen, sondern explizit auch den globalen Norden. Das heißt, auch in Deutschland muss die neue Agenda umgesetzt werden.“

 

So wird in dem gemeinsamen Positionspapier gefordert, dass die Bundesregierung klare nationale Ziele für die Post-2015-Agenda formulieren soll – insbesondere ein Bekenntnis zu nachhaltigem Wirtschaften und dem Klima- und Umweltschutz. Die Millenniumsentwicklungsziele (MDG) laufen im Jahr 2015 aus und sollen dann durch neue globale Entwicklungs-und Nachhaltigkeitsziele (SDG) ersetzt werden. Die MDG haben mit ihrem Fokus auf Armutsbekämpfung und menschlicher Entwicklung zwar einiges erreicht. Dennoch bleiben sie in vielen Bereichen wie Gerechtigkeit, Friedenssicherung, guter Regierungsführung und Einhaltung der Menschenrechte unzulänglich. Zudem wird das Wirtschaftswachstum trotz begrenzter Ressourcen nicht hinterfragt.

 

In dem Positionspapier „Acht Kernpunkte einer neuen globalen Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsagenda für die Zeit nach 2015“ werden zivilgesellschaftliche Erwartungen an eine globale Agenda dargestellt. Das Papier wird von VENRO und den folgenden Verbänden und Netzwerken mitgetragen: Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, BUND, CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, Deutscher Naturschutzring, Forum Menschenrechte, Forum Umwelt und Entwicklung, Grüne Liga, NABU, Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, Transparency International und WWF Deutschland.

 

Das Papier kann in der Mediathek auf der VENRO-Website heruntergeladen werden.

www.venro.org/publikationen/?topic=19

 

Foto oben: VENRO/ Peter van Heesen (2008), Aktion "Deine Stimme gegen die Armut" vor dem Bundeskanzleramt in Berlin.

 
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