Die Ergebnisse aus den Fachforen FA!R&Friends 2015

In über 20 Diskussions- und Vortragsveranstaltungen des Eine Welt Netz NRW diskutierten in diesem Jahr rund 530 TeilnehmerInnen über die europäische Entwicklungspolitik, das Angebot von Öko-Fairer Mode, Eco-Faires Gold aus Südamerika, die Frage von Importkohle und Menschenrechte und vielen weiteren Themen.

Ab sofort stehen hier die Präsentionen der meisten Referent/innen als Download zur Verfügung.

Außerdem finden Sie Links zu den jeweiligen Organisationen, die weiterführende Informationen bieten.

 

Anton Pieper von Südwind aus Bonn bei seinem Vortrag „Change your shoes“ in der Fair Fashion Corner am 30. August 2015 in Dortmund. Foto: Jürgen Sokoll

 

Die Fachforen FA!R2015 werden gefördert von der:

 

 

 

 

Kooperationspartner ist:

 

 


 

Freitag, 28. August 2015

 

Samstag, 29. August 2015

 

Sonntag, 30. August 2015

 

 

Die Fachforen der FA!R2015 werden gefördert von der:

 

 

 

 

 

Kooperationspartner ist:

 

 

 

 

 

Unterstützer sind:

 

 

 

 


Verantwortung von Anfang an - FaireKITA

Globales Lernen beginnt bereits im Kindergarten. Schon die Kleinen unserer Gesellschaft können über den Tellerrand schauen, um die globalen Zusammenhänge und die Welt besser zu begreifen. Die Kampagne FaireKITA bringt das Thema des nachhaltigen Konsums in den Stühlchenkreis.

 

Judith Altenbockum, Jasmin Geisler (IZ3W Dortmund)

mit VertreterInnen von Fairen KITAs  


Die Vielfalt finden - wie finden Verbraucher und Anbieter öko-fairer Mode noch besser zusammen?

Die Nachfrage nach öko-fairer Kleidung steigt stetig. Nicht zuletzt durch Kampagnen auf Social-Media-Kanälen, die über die Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern informieren. Gleichzeitig werden Angebote mit „grüner“ Mode immer vielfältiger. Jetzt geht es darum, diese beiden Seiten zusammen zu führen und es dem Verbraucher zu erleichtern, ganz gezielt öko-faire Mode einkaufen zu können. Können Apps, Einkaufführer und Co. hier Abhilfe schaffen? Wie?

 

Ina Köhler (AMD-Akademie Mode & Design)

Rosa Grabe (FEMNET e.V.)

Daniel Schmitz (Native Souls organic fair fashion)

Anna Perrotet (get changed  - the fair fashion network)

 

Moderation: Dr. Bernhard Eickenberg (Positive Daily)


Interessen, Macht und Widersprüche

Die Kohärenz der europäischen Entwicklungspolitik mit den anderen Politikbereichen der EU

 

Nicht nur die Entwicklungspolitik hat Auswirkungen und Einfluss auf die Länder und das Leben der Menschen im globalen Süden. Auch andere Politikbereiche, wie z. B. die Außen-, Umwelt- oder Rohstoffpolitik, haben große Berührungspunkte mit der globalen Entwicklung und somit die Möglichkeit und Macht diese zu unterstützen, zu hemmen oder gar ihr zuwiderzulaufen. Wie (in)kohärent ist die europäische Politik bezogen auf Entwicklung? Inwieweit untergraben die anderen Politikbereiche die Ziele der europäischen Entwicklungspolitik?

 

Svea Koch (Deutsches Institut für Entwicklungspolitik)  


Kreativ und engagiert - Fairtrade-Schools

Die Kampagne Fairtrade-Schools bietet Schulen die Möglichkeit, sich aktiv für eine bessere Welt einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Kreativ und mit eigenen Ideen engagieren sich SchülerInnen in ganz Deutschland für den Fairen Handel.

 

Maike Schliebs (Fairtrade Deutschland)
Jasmin Geisler (IZ3W Dortmund)
mit VertreterInnen von Fairtrade Schulen 


Fairtrade-Zucker - Potenziale und Herausforderungen

Konsumentinnen und Konsumenten in Deutschland kennen und lieben ihren heimischen Rübenzucker. Vielen ist dabei nicht bewusst, dass der weltweite Zuckerbedarf mehrheitlich durch Rohrzucker gedeckt wird. Nachhaltiger Anbau und faire Handelsbedingungen sind für die Zucker-Kleinbauern in den Ländern des globalen Südens eine tägliche Herausforderung, ebenso wie die Auswirkungen der jüngsten EU-Zuckermarktreform.

 

Kristin Rademacher, Johanna Schmidt (Fairtrade Deutschland)

 

Präsentation: Fairtrade Zucker (pdf)


"The Extended Closed Loop Model" - Systemwechsel und Designinnovation für eine zirkuläre Zukunft der Mode

Ina Budde (Design for Circularity)


Politische Verantwortung und kommunales Handeln - Am Beispiel Kohleimporte und Menschenrechte

Veranstaltung in Kooperation mit der Initiative Dortmund - Kolumbien


Nach dem Auslaufen der heimischen Kohleförderung wird in deutschen Steinkohlekraftwerken zunehmend Importkohle verfeuert. Ein Teil der Importkohle stammt aus Kolumbien. Der Steinkohlebergbau in Kolumbien wird mit Menschenrechtsverletzungen und gravierenden Umweltschäden in Verbindung gebracht. Wie weit reicht die Verantwortung deutscher Energieversorger bei Importkohle oder auch die der kommunalen Anteilseigner?

 

Christoph Struß (Agenda-Büro/Stadt Dortmund)

Oliver Krischer (MdB)

Till Strucksberg (Initiative Dortmund - Kolumbien)

 

Moderation: Kay Bandermann, Wirtschaftsjournalist WDR  


Nachhaltigkeit am Tisch und im Bett - öko-faire Textilien im Hotel und Gaststättengewerbe

Diskussion

 

Was fair gehandelte und ökologische Textilien angeht, gibt es im Hotel- und Gaststättengewerbe einen großen, noch nicht ausgeschöpften Markt. Dabei ist das Thema Nachhaltigkeit in der Textilindustrie nicht nur moralisch, sondern auch wirtschaftlich von immer größerer Bedeutung. Welche Möglichkeiten gibt es?

 

Ralf Hellmann (Dibella, Max Tex)

Frank Weeke (KHC-Westfalenhallen Dortmund/Mercure Hotel)

Alexander Bornat (Faitrade Deutschland

 

Moderation: Hartmut Hering, Journalist


Gastkontinent "Orient meets Occident"

Mohamed Bougueddach (The Bougueddach Collective, Marokko)

 

Irene Manley (Mary & Martha Mongolia LLC, Mongolei)


Fairtrade Towns in Europe

Vielfältiges Engagement für ein Ziel

 

In Deutschland gibt es inzwischen 336 Fairtrade Towns, weltweit über 2.200. Wie sieht die Bewegung in anderen europäischen Ländern aus? Wo können wir voneinander lernen?

 

Bruce Crowther (The FIG-Tree, Großbritannien)

Michaela Nová (Fairtrade Towns Tschechien)

Nora Niemetz (Südwind Agentur, Österreich)

Lisa Hermann (Fairtrade Deutschland)

 

Moderation: Volkmar Lübke

 

Veranstaltung in Kooperation mit dem Projekt "Jede Kommune zählt!"

 

 

Die Veranstaltung wird mit freundlicher Unterstützung der Europäischen Union ermöglicht. Für den Inhalt der Veranstaltung sind allein die Veranstalter verantwortlich. Der Inhalt kann in keiner Weise als Standpunkt der EU angesehen werden.

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Wirtschaftsinteressen contra Entwicklungszusammenarbeit?

Die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zwischen der EU und verschiedenen Regionen Afrikas sind stark umstritten. Stimmen die Abkommen  mit den entwicklungspolitischen Zielen der EU überein? Oder schaden sie den jeweiligen afrikanischen Wirtschaften?

 

Dr. Boniface Mabanza (Kirchliche Arbeitsstelle südliches Afrika)


Rezertifizierungsfeier Fairtrade Town

Dinslaken, Castrop-Rauxel, Dortmund


Mit Handys und PCs Kriege finanzieren?

Die EU Rohstoffstrategie und der Umgang mit Konfliktrohstoffen

 

Deutschland und die EU sind bei metallischen Rohstoffen fast zu 100 Prozent von Importen abhängig. In einigen Ländern des globalen Südens - wie z. B. der D.R. Kongo - finanziert der Abbau bewaffnete Konflikte. Im EU-Parlament wird eine Verordnung zum verantwortungsvollen Bezug von Rohstoffen aus Konfliktregionen diskutiert. Was taugt die Verordnung?


Julia Otten (Germanwatch)

 

Präsentation: Mit PCs und Handys Kriege finanzieren (pdf)


Wer hat die Macht?

Machtkonzentration und unlautere Handelspraktiken in landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten

 

Im Lebensmittelsektor, vom Agrarbereich über die Lebensmittelindustrie bis zum Handel herrscht eine wachsende Marktmacht weniger Unternehmen. Wie wirkt sich diese Marktkonzentration auf die Kleinbauern am Anfang der Lieferkette aus? Eine neue Studie gibt Antworten.

 

Armin Massing (Forum Fairer Handel)


Von der Idee zum Modelabel

Sascha Ivan (Tellavision gGmbH)


Erneuerbare Energien Weltweit

Die Naturstrom AG stellt ihr Engagement zu Erneuerbare Energien in Ländern des globalen Südens, wie z.B. in Bangladesch vor.

 

Marcus Hiersemann (Naturstrom AG)

 

Präsentation: Erneuerbare Energien weltweit (pdf)


Fair Share &Co - Schülergenossenschaften im Fairen Handel

Kalliopi Emmanouilidou (Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband)

Volker Beckmann (Landeskoordinator Schülergenossenschaft)

 

Präsentation: Fair Share &Co (pdf)


Eco-Faires Gold aus Südamerika

Ein Reisebericht über Bergbau-Kooperativen in Peru, Bolivien und Argentinien

 

Beim Goldbergbau geht es leider meist nicht ganz sauber zu. Menschenrechte werden verletzt. Die Umwelt zerstört. Eco-faires Gold ist hier die ökologisch und sozial verantwortliche Alternative. Ein Reisebericht über Bergbau-Kooperativen in Peru, Bolivien und Argentinien.

 

Jan Spille (Schmuck*Atelier, Hamburg)


100% Fairtrade – der Faire Handel am Beispiel Kaffee

Erfahren Sie mehr über die Fairtrade Zertifizierung. Wie funktioniert der Faire Handel vor Ort – am Beispiel der honduranischen Kaffeekooperative COMSA. Gemeinsam Ideen entwickeln für den Coffee Fairday, am 29.09.2015, unter dem Motto: Kleine Bohne – große Wirkung.

 

Claudia Brück (Fairtrade Deutschland)

 

Präsentation: 100% Fairtrade (pdf)


Gastkontinent "Orient meets Occident"

Kamala Abdykadyrova (Uulman, Kirgisistan)

 

Almajan Mambetova (Kyrgyz Heritage, Kirgisistan)


Wessen Fisch auf wessen Tisch?

Die EU-Fischerei Politik und ihre Auswirkungen auf den globalen Süden

 

Laut EU-Kommission sind 75 Prozent der Fischbestände in der Europäischen Union überfischt. Deshalb zahlt die EU afrikanischen Staaten Geld, um in ihren Fanggründen zu fischen. In der so genannten „Gemeinsamen Fischereipolitik“ der EU werden die Fischereiabkommen geregelt. Die Auswirkungen: Überfischung, Verdrängung heimischer Fischer, Zerstörung von Lebensgrundlagen. Wie hoch ist der ökologische und wirtschaftliche Schaden, den die europäischen Fischfangflotten in Nicht-EU-Gewässern anrichten?

 

Kai Kaschinski (Fair Oceans)


Wie gründe ich ein Sozialunternehmen?

Statt des Ziels der Gewinnmaximierung steht bei Sozialunternehmen eine Vision: Eine bessere Welt. Informationen, Tipps und Starthilfe für gründungsinteressierte Visionäre.

 

Martin Herrndorf (COLABOR, Köln)

 

Präsentation: Wie gründe ich ein Sozialunternehmen? (pdf)


Gastkontinent "Orient meets Occident"

Shadi Mahmoud (The Palestinian Agricultural Relief Committee (PARC), Plästina)

Nawal Slemiah (Women in Hebron - A Palestinian Women's Embroidery Cooperative, Palästina)


Change Your Shoes! - Auswirkungen des globalen Schuhhandels auf Preise, Löhne und Arbeitsbedingungen

Anton Pieper (Südwind Institut)

 

Präsentation: Change Your Shoes! (pdf)


Positive Daily: Warum die Welt lösungsorientierten Journalismus braucht

 

Dr. Bernhard Eickenberg (Positive Daily)

 

Präsentation: Lösungsorientierter Journalismus (pdf)

 
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