Neue Materialsammlung zum Thema Flucht

Auch die Bildungsarbeit muss den aktuellen Herausforderungen gerecht werden und das Thema „Flucht und Flüchtlinge“ stärker in ihre praktische Arbeit integrieren. Wir haben deshalb eine Materialsammlung zusammengestellt: Diese Sammlung gibt einen schnellen Überblick und wird laufend aktualisiert.

 

Download der Fassung vom August 2016

UN-Dekade für Menschen afrikanischer Abstammung

Die im Juni 2016 in Berlin offiziell eröffnete UN-Dekade für Menschen afrikanischer Abstammung befasst sich unter den Schlagworten ANERKENNUNG – GERECHTIGKEIT – ENTWICKLUNG mit der Situation ihrer Adressat/innen und will einen Beitrag dazu leisten, historisch bedingte Ungleichgewichte zu korrigieren.

Ein Blick auf ein halbes Jahrtausend afro-europäischer bzw. transatlantischer Geschichte zeigt schnell, dass es vielfach unangebracht ist, afrikanische Flüchtlinge unreflektiert und abwertend als „Wirtschaftsflüchtlinge“ abzutun.

 

Wenn es in der Öffentlichkeit um Flüchtlinge geht, wird oft in Kategorien von „gut“ und „schlecht“ gedacht. Erstere kommen zurzeit vor allem aus den krisengeschüttelten Regionen des Nahen Ostens. Afrikanische Flüchtlinge werden oft vorschnell zu den „schlechten“ Flüchtlingen gezählt. Ausnahmen bestätigen hierbei die Regel. Zurzeit stellt etwa Eritrea eine solche Ausnahme dar.

 

 

Lesen Sie in diesem pdf-Download mehr über die UN-Dekade in dem folgenden Beitrag von Serge Palasie, Fachpromotor Flucht, Migration und Entwicklung.

Zusammenhänge(nd) neu denken: Veranstaltungsreihe


 

 

 

Ankündigung und Programm vom 30.05.2016 in Dortmund

 

Zusammenfassung der Veranstaltung vom 30.05.2016 in Dortmund

 

 

Außerdem findet sich hier der Download des Textes „Noch eine ganz normale Odyssee - Von Guinea über die Balkanroute nach NRW“: Serge Palasie im Gespräch mit Mohamed Kandia Bangoura von La Voix des Migrants NRW (dt. Stimme der Migranten).

 

Download hier.

 

 

Neue Broschüre zu Fluchtursachen

Warum fliehen Menschen? Was hat das mit Globalisierung zu tun? Eine neue Broschüre von Serge Palasie, Promotor Flucht, Migration und Entwicklung beim Eine Welt Netz NRW, befasst sich mit vielen solcher und ähnlicher Fragen und liefert Diskussionsanstöße, die weit über die Tagesaktualität hinausgehen. Sein Plädoyer gilt einer Einwanderungspolitik, die das Konzept einer Weltbürgerschaft mehr berücksichtigt und gleichzeitig Fluchtursachen reduziert.

 

Download hier.

 

Bestellung der gedruckten Exemplare bei:

 

Serge.palasie@eine-welt-netz-nrw.de

 

02 11 – 60 09 11 2

 

01 51 – 41 20 64 14

Finanzierungs-Tipps für Flüchtlingsprojekte

Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet in ihrem Newsletter „Akquisos“ (Nr. 1/2016) wichtige Informationen rund um die Flüchtlingshilfe. Viele Organisationen engagieren sich mit Hilfs- und Beratungsangeboten für Flüchtlinge. Andere stellen sich die Frage, ob und wie sie sich engagieren sollen. Was macht überhaupt Sinn? Welche Möglichkeiten bieten sich Akteuren der politischen Bildung? Und natürlich: Wie ist das zu finanzieren?

 

 

Eine formatierte Online-Version des Newsletters finden Sie hier:

 

www.bpb.de/222351/

 

Der Newsletter als pdf hier:

 

http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/Akquisos_Newsletter_01-2016_1.pdf

 

 

Übersicht zu Fördermögichkeiten

Die Mitmachzentrale von Engagement Global gGmbH hat eine Liste zusammengestellt mit Unterstützungsangeboten für das Engagement für Flüchtlinge.

 

Download hier.

Info-Portal zur Flüchtlingskrise

Auf einem neuen Portal von Brot für die Welt finden Engagierte jetzt fundierte Informationen zu Flucht und Vertreibung. Zum Beispiel bietet es grundlegende Fakten zur Flüchtlingskrise. Fast 60 Millionen Menschen weltweit befinden sich derzeit auf der Flucht. Das sind so viele wie noch nie. Auf der Suche nach Schutz nehmen viele Flüchtlinge große Gefahren auf sich. Sie durchqueren Staaten, in denen ihnen keinerlei Rechte eingeräumt werden. Viele werden Opfer Krimineller, die ihre Situation ausnutzen, sie betrügen und erpressen.

 

Die meisten Flüchtlinge haben keine legale Chance, in Sicherheit zu kommen, weil umfangreiche militärische und politische Abwehrmaßnahmen die Schutzsuchenden daran hindern, Asyl beantragen zu können. Seit 2000 sind mindestens 23.000 Schutzsuchende entlang der europäischen Grenzen gestorben.

 

Link zum Portal:

 

http://www.brot-fuer-die-welt.de/weltgemeinde/gemeinde/fluechtlinge.html

Flüchtlingshilfe: Neues Online-Angebot in NRW

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens hat eine Online-Plattform gestartet, um das Zusammenführen von Hilfsangeboten und Hilfebedarfen in der Flüchtlingshilfe landesweit besser zu organisieren. Auf www.ich-helfe.nrw können Institutionen, Organisationen und Initiativen, die ehren- oder hauptamtlich in der Flüchtlingsarbeit aktiv sind, mit wenig Aufwand sich selbst und vor allem ihren jeweiligen Hilfebedarf darstellen.

 

So haben sie die Möglichkeit anzugeben, in welchen Bereichen sie tätig sind, welche Unterstützung sie durch freiwillige Helferinnen und Helfer brauchen und wie sie zu erreichen sind. Auf diese Weise können Bürgerinnen und Bürger, die sich engagieren wollen, genauer herausfinden, wo in ihrer Umgebung welche Hilfe benötigt wird.

 

„Wir sind dankbar dafür, dass es bei uns in NRW so viele gibt, die helfen. Diejenigen, die das hauptamtlich tun, und diejenigen, die ehrenamtlich tätig sind und dabei helfen, die Menschen aufzunehmen und willkommen zu heißen. Da wird Tag für Tag ungeheuer viel geleistet. Sie sind das Herz unserer Willkommenskultur“, sagte Ministerpräsidentin Kraft zum Start der Plattform, die am 2. Oktober 2015 - am Tag des Flüchtlings - freigeschaltet wurde. „Was manchmal vielleicht noch nicht ganz so optimal gelingt, das ist das schnelle und genaue Zusammentreffen von Hilfsangeboten und Hilfsbedarf. Aus diesem Grund haben wir diese Plattform für NRW ins Leben gerufen.“

 

Das Angebot befindet sich in einem fortlaufenden Aufbau. Jede Flüchtlingsinitiative, die auf Hilfe anderer angewiesen ist, kann sich zu jeder Zeit selbst auf der Plattform eintragen sowie ihren Hilfebedarf angeben und diesen regelmäßig aktualisieren.

In der ersten Phase geht es vor allem darum, möglichst viele Einträge von Organisationen und Initiativen zu erzielen. So soll eine ständig wachsende Datenbank entstehen, die von den Bürgerinnen und Bürgern ortsbezogen nach konkretem Hilfebedarf durchsucht werden kann.

 

Neues Projekt/Hilfebedarf melden:

https://www.ich-helfe.nrw/melden/

 

Bestehende Hilfsprojekte suchen:

https://www.ich-helfe.nrw/

 

Downloads für die Werbung:

https://www.ich-helfe.nrw/downloads/

 
  Erstellt/Aktualisiert am 17.08.2016
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