Die schnellste Einführung zur 2030 Agenda

Die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein Westfalen, terre des hommes und das Global Policy Forum haben am 24. Februar 2016 in Bonn den Report „Die 2030-Agenda - Globale Zukunftsziele für nachhaltige Entwicklung“ vorgestellt. Als eine Art „SDG-Handbuch“ gibt er Grundinformationen und Analysen zur 2030 Agenda und ihren Zielen. Für Engagierte ist dieser Report der ideale Einstieg, um sich schnell mit dem aktuellen Stand globaler und deutscher Nachhaltigkeitspolitik vertraut zu machen.

 

 

 

Hier geht es zum kostenlosen Download der Broschüre.

 

Hier kann man ein gedrucktes Exemplar bestellen.

 

Die Publikation ist Teil des Projekts „Zukunftsgerechtigkeit 2015“ des Global Policy Forums Europe, gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.

Mehr Informationen zur 2030 Agenda

Die 2030 Agenda mit den 17 Sustainable Development Goals und deren 169 Unterzielen wurde im September 2015 von den Vereinten Nationen beschlossen. 

 

Download der vollständigen 2030 Agenda hier.

 

Im September 2016 hat das Eine Welt Netz NRW ein Arbeitspapier zu den Entwicklungszielen veröffentlicht, das hier als Word-Datei bereitsteht und von Engagierten genutzt werden kann.

 

 

 

 

 

 

Info-Portal zur 2030-Agenda

Das Global Policy Forum startete im September 2016 das Informationsportal www.2030agenda.de . Das Portal vermittelt Informationen rund um die Umsetzung der 2030-Agenda und die darin enthaltenen Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) in und durch Deutschland. Hier finden Sie Hintergrundinformationen rund um die SDGs, Hinweise auf Veranstaltungen und vieles mehr.

 

www.2030agenda.de

 

SDG-Lernplattform

Acht entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen sind seit Sommer 2016 Träger einer Website, welche didaktische Materialien und Medien zu den SDGs vorstellt. Sie finden hier Hinweise auf eigene Materialien (Unterrichtsmaterial, Kartenspiel, Poster, Flyer, Lehrerfortbildungsmodule, Powerpoint-Präsentationen), aber auch auf SDG-Veröffentlichungen anderer Institutionen oder Organisationen.

 

www.lernplattform-nachhaltige-entwicklungsziele.de

 

 

 


Lexikon der Nachhaltigkeit

 

Zusammengestellt von der Aachener Stiftung Kathy Beys, findet man hier Informationen rund um das Thema Nachhaltigkeit: Geschichte, Definitionen, Ziele, Akteure und Indikatoren, von Kurzinformationen bis zu den Links auf die Seiten von Originaldokumenten und Institutionen.

 

www.nachhaltigkeit.info

 


Rat für Nachhaltige Entwicklung

 

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde erstmals im April 2001 von der Bundesregierung berufen. Ihm gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Die Aufgaben des Rates sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen.

 

www.nachhaltigkeitsrat.de

 


Kurzinfo des Forums Umwelt und Entwicklung

 

Was sind die SDGs? Was hat Deutschland damit zu tun? Und was heißt das für die Zivilgesellschaft? Auf diese Fragen gibt das Factsheet „Die Sustainable Development Goals (SDGs) und die Post-2015-Agenda: Ziele für Armutsbekämpfung, inklusive Gesellschaften und Umweltschutz“ eine Antwort. Einfach und auf den Punkt gebracht, um die Debatte zur Umsetzung der SDGs in und durch Deutschland für zivilgesellschaftliche Akteure zugänglich zu machen, die sich bisher noch wenig oder gar nicht mit dem Prozess befassen.

 

www.forumue.de

 

Download hier


Kurzinfo von Brot für die Welt

 

Download hier

 

Link zu mehr Informationen zur 2030 Agenda bei Brot für die Welt:

 

 

 

 

 

 

 

 


Studie des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik

 

Universelle Verantwortung: die Bedeutung der 2030-Agenda für eine nachhaltige Entwicklung der deutschen Bundesländer

 

Download hier

 

Die 2030-Agenda betrifft auch die deutschen Bundesländer. Sie nehmen eine wichtige Rolle bei der Festlegung und Umsetzung von Maßnahmen zur Umsetzung der 2030-Agenda und damit den Sustainable Development Goals (SDGs) ein: aufgrund ihrer Zuständigkeiten, lokalen Expertise und ihrer Nähe zu wichtigen Akteuren ist ihr Beitrag wichtig und notwendig, um den Bund zu unterstützen.

 

In dieser Studie werden die Nachhaltigkeitsstrategien und die entwicklungspolitischen Leitlinien der Bundesländer vor dem Hintergrund der Zuständigkeiten der Bundesländer analysiert und durch die Zuordnung ihrer Schwerpunkte zu korrespondierenden SDGs in die veränderten Rahmenbedingungen internationaler Zusammenarbeit und nachhaltiger Entwicklung eingebettet.

Die fünf wichtigsten Politikfelder („Big Five“), in denen Strategieänderungen der Industrieländer die größten positiven in- und ausländischen Auswirkungen hervorrufen können, sind laut Studie der Klimawandel (SDG 13), Energie (SDG 7), nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion (SDG 12), Meeres- und Küstenschutz (SDG 14) und die Reduzierung von Ungleichheiten innerhalb und zwischen Ländern (SDG 10).

 

Die Studie prüft auch, inwiefern die Nachhaltigkeitsstrategien die OECD-Kriterien für effektive Strategien erfüllen. Alle Bundesländer haben entweder eine Analyse der Ausgangssituation und/oder eine Analyse aktueller und zukünftiger Trends und Risiken in ihre Nachhaltigkeitsstrategie integriert. Verbessert werden kann die Erfüllung der Kriterien „klare budgetäre Prioritäten“ und „hochrangige institutionelle Verankerung“.


 

Positionspapier zivilgesellschaftlicher Organisationen

 

Mit diesem Positionspapier vom Februar 2016 beziehen deutsche zivilgesellschaftliche Organisationen gemeinsam Stellung zur 2030 Agenda. Zu den Unterzeichnern gehören u.a. terre des hommes, das Global Policy Forum und das Forum Umwelt und Entwicklung.

 

Download hier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2030-Agenda: "Gib Butter bei die Fische!"

Für die Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDG) benötigt man konkrete Indikatoren – im Ruhrgebiet würde man sagen: „Gib Butter bei die Fische!“ Dieses Projekt „2030-Watch“ der Open Knowledge Foundation überwacht und visualisiert die Umsetzung dieser ambitionierten Ziele in Deutschland und vergleicht sie mit anderen Ländern.

 

„Wo offizielle Indikatoren nach unserer Einschätzung nicht dem tatsächlichen Handlungsbedarf entsprechen und wo Datenlücken bestehen, schlagen wir eigene Indikatoren vor und zeigen Datenlücken für wichtige Indikatoren auf. Langfristig wollen wir in Kooperation mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen auch nach Möglichkeiten suchen, die bestehenden Lücken zu schließen.“

 

Diese Informationsquelle sprudelt in Kooperation mit terre des hommes und der Welthungerhilfe und wird gefördert vom Entwicklungsministerium und Brot für die Welt.

 

www.2030-watch.de

Nachhaltigkeitsrat fordert: Mehr Mut, Merkel!

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat am 21. Juni 2016 in Berlin seine Stellungnahme zum Entwurf der Bundesregierung zur Fortschreibung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie vorgelegt. „Mutiger und nicht nur moderat verändern!“ ist der Tenor.  Der Regierungsentwurf zur Nachhaltigkeit bleibe deutlich hinter den Erfordernissen zurück. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte den Entwurf der Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie auf der Jahreskonferenz des Nachhaltigkeitsrates am 31. Mai 2016 in Berlin vorgestellt.

 

Die Bundesregierung hat den Rat, aber auch die breite Öffentlichkeit um Kommentierung gebeten. Der überarbeitete Entwurf der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie wird voraussichtlich im Herbst 2016 von der Bundesregierung verabschiedet.

 

Foto: Performance bei der Jahreskonferenz (Bild: Svea Pietschmann, RNE)

 

Dem Rat für Nachhaltige Entwicklung gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an, die von der Bundeskanzlerin für eine Mandatszeit von drei Jahren berufen werden. Zu den Aufgaben des Rates gehören die Entwicklung von Beiträgen zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Beiträge, um Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen.

 

www.nachhaltigkeitsrat.de

Neue Nachhaltigkeits-Resolution für Kommunen

Der Deutsche Städtetag stellt gemeinsam eine Resolution zur Verfügung, mit der Kommunen ihrem Willen ausdrücken können, ihren Beitrag zur den Welt-Entwicklungszielen zu leisten: "2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten". Aus kommunaler Perspektive sind vor allem folgende Ziele relevant: Städte und Siedlungen sicher, widerstandsfähig und nachhaltig machen; Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und zeitgemäßer Energie für alle sichern; eine belastbare Infrastruktur aufbauen, inklusive und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen; Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen. 

 

Mit dem Beschluss dieser Resolution können Städte ihre Bereitschaft signalisieren, sich für Themen der Nachhaltigkeit zu engagieren und im Rahmen ihrer Möglichkeiten entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Das können Maßnahmen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit vor Ort sein, kommunale Strategien für ein Nachhaltigkeitsmanagement oder kommunale Partnerschaftsnetzwerke.

 

Link zum Download der Resolution

 
  Erstellt/Aktualisiert am 22.09.2016
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