Unsere Angebote und Themen

Alle reden von Globalisierung – aber was hat das mit mir zu tun?  

Die Auseinandersetzung mit Themen der Globalisierung fällt erst einmal schwer: Globalisierung ist so komplex, abstrakt und anonym.  

 

Unsere Referentinnen und Referenten veranschaulichen auf authentische Art und Weise, wie Menschen im globalen Süden mit unserer Lebenswelt zusammenhängen. 

Gemäß den Prinzipien des Globalen Lernens werden in jeder Veranstaltung die Erfahrungen und Meinungen zu einem Thema bei den Teilnehmenden abgefragt und somit ein Bezug zu ihrem Leben hergestellt. In einem zweiten Schritt wird, etwa durch einen Perspektivwechsel, der Blick auf die Realität in einem Land des Südens gelenkt. Die Erarbeitung des jeweiligen Themas erfolgt mit partizipativen und praktischen Methoden, die je nach Zielgruppe – Kinder, Jugendliche, Erwachsene – an die Teilnehmenden angepasst werden. Im Anschluss erarbeiten wir gemeinsam Handlungsoptionen. Denn jede und jeder kann Globalisierung aktiv gestalten.

 

Unsere Angebote richten sich an Kitas, Schulen aller Formen, Ganztagsbetreuungen, Hochschulen, Konfirmandengruppen, Lehr-, Erziehungs- und Betreuungspersonal und andere Einrichtungen der Jugend- und Erwachsenenbildung.  

 

Wir bieten:   

  • Vermittlung von Fachkräften aus der Entwicklungszusammenarbeit als Referent_innen 
  • Fortbildung zu Themen des Globalen Lernens für Lehrer_innen, Erzieher_innen und Multiplikatoren

                          

Die Themenschwerpunkte:

  • Lebensalltag in fremden Kulturen, Familienstruktur, Konsumverhalten, Schulalltag, Kinderspiele
  • Flucht und Migration, Interkulturelles Lernen
  • Umwelt und ländliche Entwicklung, Ernährungssicherung, Artenvielfalt, Ressourcenschutz, Wasserversorgung
  • Auswirkungen der Globalisierung, Weltwirtschaft und Handelsabkommen, Fairer Handel
  • Frauenrollen, Ausbildung von Mädchen, Frauen in Politik, Wirtschaft, Religion
  • Menschenrechte, Rechte der Kinder, Armut und Reichtum, Kinderarbeit, Demokratieförderung
  • Konfliktbearbeitung und Friedensförderung, Möglichkeiten der zivilen Friedenssicherung     

 

Einen Einblick in unsere praktische Arbeit bekommen Sie unter "Aktuelle Informationen"

Förderung von Interkultureller Kompetenz

Ein Beispiel: Eine ehrenamtliche Flüchtlingshelferin beschwert sich in einer Austauschrunde darüber, dass die von ihr betreute junge Dame aus Somalia ihren Teller immer fast halbvoll stehen lasse, wenn sie bei ihr eingeladen sei. „Wenn es ihr nicht schmeckt, dann soll sie es doch sagen - und mir die Arbeit ersparen!“ – Ihr Gast hingegen will nur höflich sein: In ihrem Heimatland muss man etwas übrig lassen, damit die Gastgeberin nicht den Eindruck gewinnt, sie habe nicht genügend serviert und ihr Gast werde nicht satt.

 

Meist lohnt es sich, die Gründe für das „befremdliche“ Verhalten zu erfragen, statt mit Unsicherheit, Ablehnung oder gar Abwertung zu reagieren. Denn hier zeigen sich oft interessante Unterschiede zu den eigenen, oft gar nicht bewussten Denk- und Verhaltensmustern.

Mit unseren Veranstaltungen zur Förderung der interkulturellen Kompetenz wollen wir u.a. erreichen, dass Irritationen und Missverständnisse im Zusammensein mit Menschen, die in anderen Gesellschaftsformen und Kulturen geprägt wurden und die die deutsche Sprache noch nicht so gut beherrschen, Anlass für Interesse und genauer Hinschauen geben.

 

Manchmal gibt es auch einfach nur Missverständnisse, die aber auch Spaß machen können. Eine Referentin, die aus Kolumbien stammt, berichtet uns von ein paar lustigen Situationen:

  • Als eine Kollegin an der Uni in dem Bereich Zoologie erwähnte, sie suche sich gerade einen Wolf, machte ich mir große Sorgen. Wir hatten oft Mullen, Mäuse, Fische, Hunde... aber wo sollten wir nun auch noch einen Wolf unterbringen?! Fand ich unmöglich, das arme Tier!!
  • Jemand fragte mich einmal, ob ich nah am Wasser gebaut sei. Ich antwortete: „Äh, ich weiß nicht, wo genau meine Eltern mich gezeugt haben.“
  • Neulich bot ich eine Veranstaltung zu den Uhreinwohnern des Amazonas an...

Aufgetischt! Faires Frühstück

Ein Frühstück mit fair gehandelten Lebensmitteln bietet eine gute Möglichkeit, um mit Schülerinnen und Schülern über die Herkunft von Produkten und die Arbeitsbedingungen in den Anbauregionen ins Gespräch zu kommen. Dabei werden verschiedene Sinne angesprochen. Es wächst ein Bewusstsein für nachhaltigen Konsum.

mehr...

 

 

Gesundheit ist ein Menschenrecht

Das Thema Gesundheit wird in Diskussionen zur Nachhaltigen Entwicklung und in Bildungsveranstaltungen des Globalen Lernens oft vernachlässigt oder auf die HIV-Problematik reduziert. Das Eine Welt Netz NRW hat in Kooperation mit Stop Malaria Now/Action Medeor einen Leitfaden für Lehrkräfte und ReferentInnen mit drei Modulen entwickelt.

mehr...

Kakaobanner

Das Verständnis  für globale Zusammenhänge wird bei  SchülerInnen am besten anhand konkreter Beispiele gefördert.

 

Kakao und Schokolade konsumiert fast jedeR gerne. So eignet sich das Thema besonders gut, die eigene Verbindung zum globalen Handel zu erkennen und Interesse für die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Herkunftsländern zu wecken. Vor diesem Hintergrund sind die SchülerInnen in der Regel sehr an möglichen Ansatzpunkten für ein nachhaltigeres Handeln interessiert.

Eine große Hilfe für den Einsatz im Unterricht oder in außerschulischen Bildungseinrichtungen können hier unsere vier Kakaobanner sein. Mehr... 

 

WeltStadtRallye Düsseldorf

Globalisierung ist ein sehr komplexes Thema. Wie kann man Jugendliche dazu motivieren, sich mit diesen diffizilen Zusammenhängen auseinander zu setzen, ohne den moralischen Zeigefinger zu heben?

Die WeltStadtRallye führt Jugendliche im Alter von 12-14 Jahren auf spielerische Weise an Themen der Globalisierung heran.

Weitere Informationen zur WeltStadtRallye erhalten Sie hier

Lernkarte „weltweite Armutsbekämpfung“

Die bunte Lernkarte des Welthaus Bielefeld zeigt anschaulich, was getan werden muss, um weltweit die Armut zu bekämpfen.

mehr...


Weitere Beispiele des entwicklungspolitischen Bildungsangebots

Mit einem Klick auf das jeweilige Thema erfahren Sie mehr...

 

 

Dritte Welt oder Eine Welt?

 

Entwicklungszusammenarbeit konkret

 

Baum ist nicht gleich Baum

 

Globalisierung betrifft nicht nur Dich und mich

 

Fair Trade

 

Jugend in Kamerun

 

Fair reisen

 
  Erstellt/Aktualisiert am 27.07.2016
FUSSZEILE
  
linkarena google wong webnews yigg_de delicious furl yahoo facebook

Eine Welt Netz NRW e. V.  -  Achtermannstraße 10-12  -  48143 Münster
Tel.: 02 51 / 28 46 69 0  -  Fax: 02 51 / 28 46 69 10
Email: info@eine-welt-netz-nrw.de
 
 
IMPRESSUM

MARGINALSPALTE

  Veranstaltungskalender
Di - 00.00.0000 (+)   Herne
Indiens Süden
Di - 00.00.0000 (+)   Herne
Das indische Bildungssystem
Sa - 02.07.2016 (+)   Dinslaken
Ausstellung "Kakao & Schokolade" mi ...
Mi - 10.08.2016 (+)   Jülich
31. Summer School Renewable Energy
Mo - 15.08.2016 (+)   Hagen
Palästinensische Kinder u. Jugendli ...
Fr - 26.08.2016 (+)   Bielefeld
Film & Diskussion "Die gekaufte Wah ...
  Weitere Veranstaltungen ...

 

Kurzfilm: Eine Welt Arbeit in NRW (Klick)

Eine Welt Netz NRW - Startseite