Am 8. Juni 2011 fand auf Zeche Zollverein im Ruhr-Museum in Essen um 13.30 Uhr der Auftakt zur nächsten Phase statt.

Alle Gemeinden, Städte und Kreise des Ruhrgebiets haben die Magna Charta Ruhr 2010 unterzeichnet. Bis Ende 2012 wollen sie sich nun auf den Weg machen, um Fairtrade-Städte, -Gemeinden und -Kreise zu werden und damit Teil einer internationalen Bewegung von Kommunen für globale Gerechtigkeit.

 

Aus dem Netzwerk "Faire Kulturhauptstadt Ruhr 2010" ist das Netzwerk "Faire Metropole Ruhr" hervorgegangen. Damit leisten die AkteurInnen weiterhin einen gemeinsamen Beitrag zur Stärkung des Fairen Handels und des sozial gerechten Beschaffungswesens im Ruhrgebiet.

 

Weitere Infos zur Fairen Metropole Ruhr finden Sie hier.

 

Magna Charta Ruhr.2010 unterzeichnet

 

Am Samstag, den 12. Juni, dem Internationalen Tag gegen Kinderarbeit, haben 38 Kommunen des Kulturhauptstadtjahres 2010 die Erklärung MAGNA CHARTA Ruhr 2010 unterzeichnet. (…)

Dr. h.c. Fritz Pleitgen, leitender Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH, stellte in seiner Festrede unter anderem heraus, dass die Unterzeichnung der Magna Charta im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 ein großes Signal für das Ruhrgebiet, aber auch für andere Regionen sei. Gleichzeitig werde gezeigt, wie das Ruhrgebiet aufbauend auf seine Stärken und Besonderheiten nicht nur sich selbst weiterentwickelt, sondern auch dazu beiträgt, dass anderen Regionen dieser Welt die Chance auf eine gerechtere Entwicklung nicht verwehrt wird.

Mit der Erklärung gegen ausbeuterische Kinderarbeit kommen die Verantwortlichen in den Kommunen ihrer sozialen Verpflichtung als öffentliche Auftraggeber nach und gehen einen bedeutenden Schritt in Richtung Einhaltung der Menschenrechte, insbesondere Schutz von Kindern weltweit.

 

Die gesamte Pressemitteilung sowie umfassende Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Festrede Dr. h.c. Pleitgen als pdf Dokument (96 KB)


Fotos: Peter E. Rytz

Festakt Unterzeichnung der Magna Charta Ruhr.2010 am 12.6.2010

Dr. h.c. Fritz Pleitgen hält die Festrede

 

Oberbürgermeister Ullrich Sierau eröffnet die Veranstaltung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Angela Schmitz (Eine Welt Netz NRW) am Infostand

Gegen ausbeuterische Kinderarbeit und für Faire Beschaffung

Im Jahr 2010 wird das Ruhrgebiet den Titel „Europäische Kulturhauptstadt“ führen und damit zur Modellregion für diesen Kontinent werden. In diesem Zusammenhang soll u. a. auch die Materie „Eine Welt“ thematisiert werden. Engagierte aus Weltläden, Agendabüros, Eine-Welt-Zentren usw. haben sich aus diesem Grunde zum Netzwerk Faire Kulturhauptstadt Ruhr.2010 zusammengeschlossen, um das Ruhrgebiet mittelfristig zu einer fairen Metropole zu machen.
 

Alle 53 Kommunen, die zusammen die Kulturhauptstadt 2010 bilden, sollen sich verpflichten, in der öffentlichen Beschaffung auf Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit zu verzichten.

 
Das heißt, dass sie zukünftig verstärkt auf Waren zurückgreifen sollen, die fair gehandelt sind, worauf viele der Ruhrgebietsstädte bereits in der Gegenwart großen Wert legen. Angesichts des enormen Auftragsvolumens der beteiligten Kommunen kann damit wesentlich zum Schutz von Kindern vor Ausbeutung und gesundheitlichen Gefahren beigetragen werden.

 

Die Aktiven wollen damit ein Zeichen auf europäischer Ebene setzen. Geplant ist, diese Idee in einen Beschluss aller 53 Kommunen, der MAGNA CHARTA RUHR.2010, münden zu lassen. Dieses Dokument soll am 12. Juni 2010, dem internationalen Tag gegen ausbeuterische Kinderarbeit, von allen 53 Stadtoberhäuptern der Kulturhauptstadt unterzeichnet werden.

 

Weitere Informationen zum Netzwerk und zur Kampagne:

Netzwerk Faire Kulturhauptstadt Ruhr.2010

c/o Vera Dwors

EXILE Kulturkoordination e.V.

Wandastr. 94

45136 Essen

Tel. 0201-747988-30

 

vera.dwors@exile-ev.de

 

Flyer Netzwerk Faire Kulturhauptstadt [ 2,2 MB]

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