Aktuelles aus dem Projekt "Bildung trifft Entwicklung"

Auf dieser Seite finden Sie in loser Folge Informationen über unsere Arbeit, z.B. Berichte über Einsätze von ReferentInnen an verschiedenen Schulen.

 

Kinderwelten aus aller Welt bei den Pfadfindern

Unter dem Motto „Ausgezogen, die Freiheit zu finden“ haben sich ca. 3.000 junge Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Diözese Köln im Mai 2016 fünf Tage mit dem Thema Flucht und Fragen wie „Was macht mich frei? Was grenzt mich ein?“ beschäftigt.

Unterstützung bekamen sie von unseren Referent_innen Myriam Sikaala, Nidal Rashow und Hanns Groeschke, die mit verschiedenen Workshops Einblicke in (Kinder)welten in Sambia, Syrien und den Phillipinen gaben. Die Workshops waren für Kinder und Referent_innen gleichermaßen ein Erlebnis.

 

"Mir hat es großen Spaß gemacht, deutschen Kindern etwas über meine wunderschöne Heimat Syrien zu erzählen und mit ihnen auch ein typisch syrisches Gericht (Tabula) zu machen. Besonders schön war, dass die Kinder genauso viel Spaß hatten und ihnen die Tabula gefallen hat." Nidal Rashow

 

 

„Flüchtlinge als Vermittlerinnen und Vermittler von Erfahrung und Wissen“

Wer könnte die Komplexität unterschiedlicher Fluchtursachen, die Realität Geflüchteter in Deutschland und das Leben in den Herkunftsländern besser vermitteln als Geflüchtete selbst?

Diese Frage nahmen wir bei BtE NRW zum Anlass, in Kooperation mit dem Pilotprojekt „Flüchtlinge als Vermittlerinnen und Vermittler von Erfahrung und Wissen“ des Vereins Netzwerk politik|atelier e.V. Geflüchtete als Referent_innen des Globalen Lernens zu qualifizieren. Die Teilnehmer_innen des Projekts stammen unter anderem aus Syrien, Burundi, Niger und Ruanda und sind in den letzten Jahren auf verschiedensten Wegen nach Deutschland, genauergesagt: Bonn gekommen.

In Bildungsveranstaltungen vermitteln sie aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen einerseits glaubhaft und authentisch, welche vielfältigen Gründe Menschen zur Flucht aus ihrem Heimatland bewegen. Andererseits können sie von der Schönheit und dem alltäglichen Leben ihrer Herkunftsländer jenseits von Krieg und Elend berichten und so für eine differenzierte Sichtweise auf derzeitige Krisenregionen sensibilisieren.

Nach dem Auftakt in Form eines vielseitigen Vorbereitungskurses im November 2015, nahmen Teilnehmer_innen vom 15.-17. Januar 2016 an einem Einführungsseminar zum Globalen Lernen teil, um sich methodisch für die Arbeit als Bildungsreferent_in zu wappnen (in Kooperation mit Engagement Global).

 

Unser Referent Keith Hamaimbo berichtet in einem einfühlsamen Blogbeitrag über seine Eindrücke von der Arbeit mit den Teilnehmer_innen auf diesem ersten Seminar: Bäume berühren und sprechen lassen.

 

Wenn Sie Interesse an unserem Pilotprojekt haben, wenden Sie sich gerne an die Projektleitung von Bildung trifft Entwicklung NRW:

 

daniela.peulen@eine-welt-netz-nrw.de, 0251 384222 01

Düsseldorfer Viertklässler frühstücken fair

Die Klasse 4a der Gemeinschaftsgrundschule Vennhauser Allee in Düsseldorf führte am 17.3.16 mit ihrer Lehrerin Frau Grünberger ein Fairtrade Frühstück durch. Die Referentin Esther Henning zeigte zum Thema „Von der Kakaobohne zur Schokolade“ den Schülern die Kakaoanbaugebiete auf einer Weltkarte und erklärte die Kakaoproduktion und die Kakaohandelswege. Die Kinder erfuhren von den Arbeits- und Lebensbedingungen in den Herstellungsländern, besonders für Kinder.

Sie überlegten, ob sie bei ihren Einkäufen über die gezielte Auswahl von Produkten mit dem Fairtrade-Siegel einen kleinen, positiven Einfluss nehmen könnten auf diese schwierigen Lebens-und Arbeitsbedingungen in den Herstellungsländern. Anschließend genossen sie das leckere Fairtrade-Frühstück mit ihrer Klassenlehrerin Frau Grünberger. Diese Fairtrade-Aktion in der Klasse 4 kam so gut an, dass sie auch in einer weiteren Klasse durchgeführt werden soll. 

Faires Frühstück in der LVR Karl-Tietenberg-Schule

Die Schülerinnen und Schüler der LVR Karl-Tietenberg-Schule, einer Schule mit dem Förderschwerpunkt Sehen in Düsseldorf, haben sich über mehrere Wochen mit dem Thema "Fairer Handel" beschäftigt und ein reichhaltiges und faires Frühstück für die Sekundarstufe organisiert. Im Rahmen des Unterrichts Praktische Philosophie haben die Schüler der Klasse 8-10 sich mit dem Thema "Fair Trade" auseinandergesetzt. Sie haben im Geschäft "Fairoma" in Benrath die Vielfalt von fair gehandelten Produkten kennengelernt und selbständig für das faire Frühstück eingekauft. In einem Workshop "Globales Lernen - Kokos als Rohstoff" von Herrn Groeschke haben die Schüler die Bedeutung von "Fair Trade" am Beispiel der Kokosnuss näher erfahren und selber Schmuck aus der Kokosnuss hergestellt. Das Faire Frühstück für die Klassen 6-10 am 3. März 2016 war ein gelungener Abschluss des Projekts und die Schüler konnten die vielfältigen und fair gehandelten Produkte selber kosten. Das Thema "Fairer Handel" ist damit nicht abgeschlossen: Die restlichen Produkte haben die Schüler in einer "Fair Trade Knusperecke" in der Pädagogischen Übermittagsbetreuung zur Verfügung gestellt. Eine Idee der SV ist es, auch in Zukunft ein "Fairtrade Schulkiosk" zu organisieren oder im nächsten Schuljahr im Rahmen der Projektwoche das Thema "Fair Trade" weiter zu thematisieren.

Globales Lernen zum Thema "Flucht & Migration" in der Grundschule

Kann man auch jüngere Kinder mit dem "schweren" Thema Flucht und Migration konfrontieren? Wie das kreativ und zielgruppengerecht möglich ist zeigt unsere Referentin Myriam Sikaala.

Sie hat für eine Veranstaltung im Rahmen einer Ferienwoche das Planspiel „Passages – An awareness game confronting the plight of refugees“ der UNHCR für Kinder im Grundschulalter umgewandelt.

 

Bei dem Spiel schlüpfen die Kinder in die Rollen verschiedener Charaktere, wie z.B. die Flüchtlinge Maya und Timo, ein Soldat, ein Schlepper, ein Sanitäter, ein Grenzpolisist, ein Übersetzer etc. Gemeinsam begeben sich die Kinder in ihren Rollen auf die Reise.

Maya und Timo wachsen im Krieg auf und schließlich entscheiden sich ihre Familien, zu fliehen. Auf ihrem Weg kommen sie an mehrere Stationen (Bus fahren, Boot fahren, Kentern, das Auffanglager, Krank werden, die Grenze etc.). An jeder Station kommt ein neues Kind mit ins Spiel und übernimmt seinen Part. Am Ende werden Maya und Timo von den Bewohnern aus dem gewählten Land entweder herzlich willkommen geheißen, beschimpft oder wieder zurück geschickt.

 

Myriam Sikaalas Fazit:„Die Kinder hatten viel Spaß an dem Spiel und ich denke, die Auseinandersetzung mit dem Thema, die Besprechung der eigenen Gefühle (Angst for dem Fremden, Empathie mit den Flüchtlingen etc.) und die Herausarbeitung der Konflikte hat in den Kindern genau das bewirkt, was ich mir erwünscht hatte: Mit einem empathischen Gefühl im Herzen nach Hause gehen, die eigene Meinung überdenken, verändern, bestärken, und das Interesse, sich mit diesem und anderen sozialen Themen weiterhin zu beschäftigen."

Pulheimer Schulen wagen einen Blick in die Klassenzimmer dieser Welt

Im Herbst 2015 war unsere Ausstellung „Bildung für alle“ bereits zum zweiten Mal an verschiedenen Schulen in Pulheim zu sehen, unter anderem am dortigen Geschwister-Scholl-Gymnasium.

 

Frau Ela Welling, Lehrerin an der benachbarten Marion-Dönhoff-Realschule, half mit ihrem 9er-Sowikurs beim Auf- und Abbau der Ausstellung und initiierte den Besuch weiterer Kolleg_innen und Klassen ihrer Schule. Auch ihre Kollegin Frau Andrea Mevissen nutzte die Gelegenheit und besuchte die Ausstellung mit einer 5. (Fach Politik) und einer 10. Klasse (Kurs Sozialwissenschaften). Die Schüler_innen erarbeiteten sich die Inhalte anhand der begleitenden Fragebögen und bereiteten zudem in Kleingruppen Kurzreferate zu einzelnen Ländern vor. Für die 5. Klassen war es etwas schwieriger, die vielen schriftlichen Informationen der Ausstellungsplakate zu verarbeiten. Für jüngere Altersstufen empfiehlt es sich daher sicher, den Ausstellungsbesuch von Referent_innen unseres Programms „Bildung trifft Entwicklung“ begleiten zu lassen, die spielerisch, interaktiv und mit Bild- und Anschauungsmaterial den Alltag in Ländern des globalen Südens vermitteln können. Frau Mevissens Resümée: „Ich finde die Ausstellung eine gute Sache, auch die didaktische Aufarbeitung, v.a. durch die Fragebögen und die Ideen zum Einstieg in das Thema.“

Mehr Informationen zu "Bildung für alle" finden Sie hier.

Ein trister Kasten wird zu buntem Urwald

Zusammen mit unseren Referenten Abdou Diatta aus Senegal lernten Kinder des Vereins Lucky Luke in Bonn in einem kreativen Herbstferienprogramm viel über das Leben in Afrika - auch ein Beitrag, um die aktuelle Flüchtlingskrise besser zu verstehen. Dabei verschönerten sie auch das Stadtbild, indem sie einen tristen Telekomkasten mit Urwaldmotiven, zum Beispiel mit Vögeln, bemalten. "Die Vögel sind ein Sinnbild für Flüchtlinge," erklärt Bildungsreferent und Künstler Abdou Diatta.

 

Mit einem Klick auf das Bild können Sie den Artikel zu dieser schönen Aktion im General-Anzeiger Bonn vom 8.10.2015 lesen.

Afrikanische Lebensfreude in der KiTa

Im Oktober 2015 war unsere Referentin Raymonde Driesen in der Kita des Evangelischen Familienzentrums Speldorf-Mitte in Mülheim an der Ruhr zu Besuch und brachte den Kindern dort unter dem Titel "Komm mit mir nach Afrika!" das Leben im Senegal näher. Wir freuen uns sehr über die schöne Rückmeldung der Kita zu dieser Veranstaltung:

 

"Wir arbeiten seit vielen Jahren mit Frau Driesen zusammen. Der Ablauf der Veranstaltung richtet sich immer nach den Bedürfnissen der Kinder, sowie unserem Kindergartenalltag. Frau Driesen ist herzlich, sehr flexibel, immer gut vorbereitet und bringt afrikanische Lebensfreude in unsere Kita. Alle Themen werden kindegerecht und mit viel Bildmaterialien aufbereitet und vermittelt. Die Kinder lieben es in afrikanischer Kleidung nach afrikanischer Musik zu tanzen, aber auch die Besonderheiten von afrikanischen Musikinstrumenten und Getränken zu sehen und auszuprobieren."

Die Reise einer Jeans

Mit der Reise einer Jeans beschäftigte sich die 9. Klasse der Heinrich-Heine-Realschule in Hagen am 23.10.2015.  BtE-Referent Michal Kostra arbeitete mit den Schüler_innen nicht nur zu den Produktionsbedingungen und Wertschöpfungsketten von Textilien; die Schüler_innen lernten auch, wie man alte Jeans repariert und verschönert, um sie länger tragen zu können. Ihre Lehrerin Michaela Kleine bedankt sich für die gelungene Aktion:

 

"Ich möchte mich bei Ihnen ganz herzlich für Ihren Einsatz bei unserer Suche nach einem geeigneten Referenten zu dem Thema „Der Weg einer Blue Jeans (unter dem Aspekt des Fairen Handelns)“  bedanken. Herr Kostra hat nicht nur durch seine sachlich informative Kompetenz  beeindruckt, sondern auch durch seinen Zugang zu den Schülern.Mit seinem methodisch durchdachten Einstieg, dem strukturierten Aufbau der Unterrichtseinheit und dem Einbeziehen der Schüler in die Welt der Realitäten und der daraus entstehenden Problematiken ist es ihm gelungen, die Lerngruppe zum kritischen Hinterfragen des eigenen Konsumverhaltens zu animieren. Selbst bei der sich anschließenden praktischen Arbeit, Upcyclen getragener Jeans, wurde über die im Workshop gegebenen Informationen diskutiert. Fazit: ein gelungener Vor- und Beitrag!"

"Wie wurde früher im Senegal kommuniziert?"

Mit unserem Referenten Abdou Diatta lernten die Kinder der Evangelischen Kita Sürth/Weiss in Köln in einer ganzen Projektwoche im September 2015 eine Menge über den Senegal und seine Musik.

 

Die Leiterin der Kita Sybille Koch schrieb uns dazu: "Die Woche mit Herrn Diatta hat allen Kindern und Erzieherinnen unglaublich gut gefallen. In kurzer Zeit hat Herr Diatta durch seine positive Ausstrahlung und sein angenehmes Auftreten schnell Kontakt zu den Kindern gefunden und ein angenehmes Gruppenklima geschaffen. Mit Freude und Blick auf die Gruppe hat Herr Diatta seine Besuche bei uns gestaltet. Die Kinder haben einiges über den Senegal gelernt, Trommeln gebastelt und gemeinsam mit Herrn Diatta musiziert. Die Lieder werden auch heute noch gesungen und gerne über die spannende und lustige Woche erzählt. Herr Diatta kann nämlich nicht nur toll singen – er kann auch zaubern;-)…  Ganz liebe Grüße aus der Ev. Kita Sürth/Weiss und vielen Dank noch einmal für die sehr angenehme Zusammenarbeit!"

"Gefesselte" SchülerInnen bei Schulbesuchen im Rahmen der Burscheider Umweltwoche 2015

Jedes Jahr sind ReferentInnen von BtE NRW im Rahmen der vom Umweltamt Burscheid veranstalteten Umweltwoche zu Besuch in verschiedenen Schulen Burscheids. Dieses Jahr gab es eine besonders schöne Rückmeldung zu der Veranstaltung unserer Referentin Fernanda Oliveira de Souza an der Evangelischen Realschschule:

 

 

"...im Rahmen der Umweltwoche war Frau Fernanda Oliveira am Montag an unserer Schule und präsentierte ihr Projekt „Brasilianische Ökosysteme und die Auswirkungen unseres Konsums darauf“.

Dieses Projekt veranstaltete sie mit meiner Klasse, einem 7. Schuljahr… Ich hatte dieses Projekt für meine Klasse herausgesucht, wohlwissend, dass es bestimmt sehr schwierig für sie ist, dem Vortrag in englischer Sprache zu folgen.

Frau Oliviera hat mit ihrer Art, ihrem Feingefühl und mit den Inhalten ihres Vortrages meine Schülerinnen und Schüler gefesselt!

Ich habe am Nachmittag noch Mails erhalten, wie gut ihnen der Vortrag gefallen hat.

Hierfür nochmals herzlichen Dank und wir würden uns sehr freuen, wenn Frau Oliviera uns nächstes Jahr wieder besucht!"

 

Doris Grünewald, Evangelische Realschule Burscheid

 

 

Miteinander kochen - voneinander lernen

Unsere Referentin Raymonde Driesen aus dem Senegal bietet in Mülheim an der Ruhr regelmäßig Veranstaltungen zum interkulturellen Lernen und Kochen an. Hier erfahren Sie mehr über eine Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Bildungsnetzwerk Styrum und finden auch ein sambisches Rezept zum Herunterladen.

Das Thema Flucht & Migration im Kinosaal

Am 14.04.2015 liefen in fünf Städten in ganz Deutschland Schulvorstellungen des Films „Neuland“, zu denen BtE-ReferentInnen die Einführung und die Diskussion nach dem Film gestalteten. Unsere Referentin Tina Adomako war in Bad Godesberg dabei:

 

"Ich fand den Film sehr gut, sehr bewegend. Es waren ca. 230 Kinder da, die ohne zu zappeln oder zu stören den Film bis zum Schluss aufmerksam verfolgt haben. Das hat mich sehr beeindruckt."

 

Weitere Eindrücke zu der Vorstellung in Bad Godesberg können Sie auf den Seiten von Engagement Global einsehen.

Hier finden Sie eine Materialsammlung für den Unterricht zum Thema Flucht & Migration, die anlässlich der Schulvorstellungen erstellt wurde.

 

Die Vorstellungen fanden in Kooperation von Engagement Global/ Bildung trifft Entwicklung und dem Filmfestival Cosmic Cine statt.

Sauerkraut und Samba - Fachtagung zum Umgang mit Stereotypen im Globalen Lernen und Interkulturellen Training

Trotz guter Vorsätze besteht im Globalen Lernen und Interkulturellen Training die Gefahr, Stereotype über Sprache, Bilder, Methoden und Inhalte zu reproduzieren. Vertreter_innen aus Forschung, Migrant_innen-Selbsthilfeorganisationen, Organisationen der Bildungsarbeit und freie Bildungsreferent_innen trafen sich am 17./18. April 2015 an der Uni Münster, um gemeinsam über die Frage zu diskutieren, wie sich Stereotype im Globalen Lernen und Interkulturellen Training vermeiden lassen.

 

Das Programm war abwechslungsreich: Während die Beiträge am ersten Tag zentrale Begriffe und Forschungsansätze beispielsweise

zu Ethnizität, Rassismus und Critical Whiteness präsentierten, fanden am zweiten Tag Workshops zum Globalen Lernen und Interkulturellen Training statt, in denen die Bedeutung theoretischer Konzepte für die praktische Bildungsarbeit diskutiert wurde.

 

Die Fachtagung wurde veranstaltet von Kompentzentrum Lateinamerika der Universitäten zu Hannover, Köln und Münster in Kooperation mit "Bildung trifft Entwicklung", Regionale Bildungsstellen Nord und Nordrhein-Westfalen und dem Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN).

 

 

BtE-Radiosendung "Flüchtlinge und das Café ohne Grenzen in Köln" bei Radio Köln

 

Seit einiger Zeit sind Flüchtlinge wieder Gegenstand hitziger Stammtischparolen und Instrumentalisierungen für fremdenfeindliche Zwecke. Aber es geht auch anders: Überall in Köln entstehen neue Initiativen - Refugees Welcome - Willkommen in Köln! So auch im Allerweltshaus, wo das Café ohne Grenzen jeden Dienstag Flüchtlinge zum Abendessen lädt.

 

Podcast zur Bürgerfunk-Sendung von Bildung trifft Entwicklung in Kooperation mit alleweltonair vom 24.01.2015 bei Radio Köln.

 

Hier gibt es die Sendung zum Nachhören:

 

https://soundcloud.com/beetlejus/fluchtlinge-und-das-cafe-ohne-grenzen-in-koln

 

 

Radiobeitrag im Bürgerfunk Münster: Landgrabbing als Thema Globalen Lernens

Was ist Landgrabbing und welche Hintergründe und Auswirkungen hat dieses Phänomen? Welche Bezüge gibt es zum Lebensalltag in Deutschland und wie lassen sich solche Themen durch Globales Lernen vermitteln?Quelle: CIAT

Am 07. Oktober 2014 war dazu eine von BtE NRW produzierte, knapp einstündige Sendung im Bürgerfunk Münster zu hören. Zu Gast waren neben der Projektleitung Daniela Peulen die BtE-Referenten Hanns Groeschke und Luz Kerkeling, die das Thema vor dem Hintergrund ihrer vielfältigen Erfahrungen aus Mexiko und den Phillipinen beleuchteten.

Moderation und Organisation: Lisa Stroetmann.

Sie können die Sendung hier nachhören.

 

 

Bildung trifft Entwicklung bei Radio Q

Der münsteraner Campusradiosender Radio Q hat Marita Samson, freie Bildungsreferentin und ehemalige Studentin in Nigeria sowie Daniela Peulen, BtE-Koordinatorin und erfahrene Entwicklungshelferin zu sich ins Studio eingeladen, um über entwicklungspolitische Bildungsarbeit zu sprechen. Im Rahmen der Sendung "Sprechstunde" diskutieren sie über die Sonnen- und Schattenseiten der Entwicklungszusammenarbeit, über ihre eigenen Erfahrungen im Ausland und sprechen über den Nutzen und die Perspektiven, die Globales Lernen und entwicklungspolitische Bildungsarbeit bieten können.

 

Hier gibt es die Sendung zum Nachhören:

 

soundcloud.com/beetlejus/bildung-trifft-entwicklung-in-der-sprechstunde-bei-radio-q

 

Radio Q

Münster
UKW: 90.9 MHz
Kabel: 105.3 MHz

Steinfurt
UKW: 103.9 MHz

www.radioq.de/webstream/

Mit allen Sinnen die Welt erfahren - Das BtE-Ferienprogramm an der OGS Kirchschule Höntrop

In der OGS Kirchschule Höntrop in Bochum wird in der Ferienzeit geschnuppert, probiert, gebastelt, getanzt und vieles mehr! Immer wieder sind BtE-ReferentInnen mit spannenden Themen zu Gast und vermitteln diese in einem kreativen Ferienprogramm.

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Ein Stück Afrika in der Lierbergschule

,,Meine Oma lebt in Afrika", so heißt die Lektüre, die wir, die Klasse 3a, im Moment im Deutschunterricht lesen. Am 27.05.2013 besuchte uns Frau Driesen. Sie ist Afrikanerin und stammt aus dem Senegal. Zu Anfang knüpften wir ein Freundschaftsnetz. Wir warfen uns gegenseitig eine Schnur zu und jeder sagte etwas Typisches von Afrika. Das Netz bedeutete: Alle halten zusammen. So ist es auch in den afrikanischen Familien. Wir haben uns auf afrikanisch begrüßt und unsere afrikanischen Namen kennengelernt. Die haben nämlich etwas mit dem Wochentag zu tun, an dem man geboren wird. Dann legte Frau Driesen viele Fotos vom Leben im Senegal auf den Boden. Jeder nahm 1-2 Bilder und erzählte etwas dazu. Oft bekamen wir auch Erklärungen oder weitere Informationen.Anschließend durften wir Hibiskussaft und verschiedene Früchte probieren. Es gab Ingwer, Mango, Kokosnuss, Kochbanane, Süßkartoffel, Erdnüsse, Couscous, Affenbrotbaumfrucht und anderes [...]".

Den kompletten Text finden Sie hier.

 

Gemeinschaftsgrundschule Lierbergschule, Klasse 3a, 27.05.2013, Mülheim a.d. Ruhr

Fairer Handel im Berufskolleg Gelsenkirchen

Herr Demke von der Dritte Welt AG des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung in Gelsenkirchen:

 

"...nach Ende der Fairen Wochen möchte ich mich noch einmal melden, um Ihnen den ausdrücklichen Dank der AG für Ihre Bemühungen um geeignete Referenten auszusprechen.

Die Beiträge von Herrn Düerkop und Frau Pöppel waren ein wichtiger Teil zu unseren Bemühungen, den Schülern die Situation der Menschen in den "Entwicklungsländern" und das Modell der Entwicklungszusammenarbeit näher zu bringen. Ohne Ihre originären Ausführungen, die wir selbst so nicht leisten können, wären wichtige Aspekte der weltwirtschaftlichen Sachlage nicht zur Sprache gekommen."

 

„Marokko hautnah“

 

auf dem Feriencamp der Weltenbummler in Bonn-Langendorf

 

Dieses Jahr ging die „Reise“ der Weltenbummler nach Marokko. Mit unserem Referenten Mahdi Alaoui konnten die TeilnehmerInnen des Feriencamps in Bonn-Langendorf das nordafrikanische Land Anfang August eine Woche lang hautnah erleben.

 

In einem bunt geschmückten marokkanischen Zelt lernten die Kinder die traditionelle Teezeremonie kennen, probierten Kleidung und Schmuck aus und verzierten sich gegenseitig mit traditionellen marokkanischen Henna-Tattoos. Es wurde marokkanisches Fladenbrot zum Frühstück gebacken und mit Naturfarben aus selbstgesammelten Früchten, Blättern und Blumen Bilder gemalt und ausgestellt.

 

Herr Alaoui hat seine Eindrücke der Woche in einem kleinen Text mit Bildern zusammengefasst.

Südamerika - Projektwoche

an der Bodenberg-Grundschule in Schladern

 

Südamerika – Rhythmus, Lebensfreude, Sonne – alles genau richtig für das Schulfest am 02. Juni 2012! Es war toll!

Zu den vielen Projekten im Vorfeld gehörten auch zwei ReferentInnen des Programms „Bildung trifft Entwicklung“ in NRW: Eduardo Cisternas, Liedermacher, Gitarrist und Instrumentallehrer aus Chile und Michaela Weyand, Musikerin, Musiktherapeutin und Sozialarbeiterin. Sie brachten den Kindern mit Erzählungen, Musik und Wandmalerei das Leben in einer chilenischen Kleinstadt nahe, wo sie eine Kunst- und Musikschule für Kinder aufgebaut haben.

14 begeisterte kleine Bodenberg-Maler_innen gestalteten zu verschiedenen Themen unsere Hauswand - eine langfristige und schöne Erinnerung! Gemeinsam mit den ReferentInnen stellten unsere Kinder eigene Panflöten her und musizierten lateinamerikanische Musik.

Ein gelungener Auftakt zu unserem Schulfest!

Ein großes Dankschön aus Castrop-Rauxel...

… für die Veranstaltungen „Kinderalltag in Westafrika“ und „Wer hat die Kokosnuss geklaut?“ mit unseren ReferentInnen Angelika Pöppel und Hanns F. Groeschke:

„Auch in meinem Urlaub habe ich nicht vergessen, welch gelungenen Tag die BtE-ReferentInnen unseren Schülern an der Janusz-Korczak-Gesamtschule bereitet habt. Die Rückmeldungen der Kinder waren sehr positiv. Also auf diesem Weg nochmal ein großes Dankeschön dafür!"

Sebastian Pagel, Lehrer an der Janusz-Korczak-Gesamtschule in Castrop-Rauxel

Die 1.000 Nutzen der Kokospalme

„Alles zu nutzen – allen zum Nutzen“, so lautet das Motto dieser Arbeitshilfe von Hanns Groeschke, herausgegeben vom Institut Natur & Kultur. Die interaktive Projektarbeit zu den Philippinen im Rahmen der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ erklärt exemplarisch am Kokossektor auf den Philippinen die relevanten Aspekte von Nachhaltigkeit und Globalisierung, auch aus Verbrauchersicht. Hier wird mit spielerischen und altersgerechten Methoden die Thematik aufgearbeitet, ohne dabei den philippinischen Alltag und die entwicklungs- und umweltpolitischen Problematiken zu vernachlässigen. Besonders eignet sich diese Publikation zum Einsatz in offenen Ganztagsschulen in der Primar- und Sekundarstufe I und in der Gemeinde-, Kinder- und Jugendarbeit.

Zu bestellen zum Preis von 12 Euro unter: www.natur-kultur.de

Ein Brief an die Familie

Im April 2011 fand an der Nikolaus-Grundschule in Bornheim-Waldorf, im Rahmen einer Afrika-Projektwoche, ein "Bildung trifft Entwicklung"-Einsatz mit Jörg Lange statt.

Die Erfahrungen und Erkenntnisse, die die Kinder dabei gewinnen konnten, wurden von einer Lehrerin genutzt, um die Übung "Wie schreibe ich einen Brief?" durchzuführen.

Ein Schüler erzählt in einem Brief an seine Familie von dem "Bildung trifft Entwicklung"-Einsatz zum Thema "Umgang mit Wasser in West-Afrika (Burkina Faso/Niger):

 

 

Ein Dank von Herzen

von Günter Schmitz-Valadier, Pfarrer der Ev. Kirchengemeinde Wachtberg

"Zur Bearbeitung eines Fair-Trade-Themas kam Michal Kostra als Referent zum Thema "Baumwolle - Kleidung - Fair Trade" in den Konfirmandenkurs der Ev. Kirchengemeinde in Wachtberg.

Herr Kostra war an zwei Tagen, zu jeweils zwei Treffen der Konfirmandenkurse vor Ort. Es war für alle eine Bereicherung.

Nachdem im Vorjahr über das Projekt "Bildung trifft Entwicklung" vom Eine Welt Netz NRW Frau Maria Steenpass zum Thema "Kakao und Schokolade" bei uns war, haben wir nun erneut eine sehr gute Erfahrung mit dem Netzwerk gemacht.

Wir freuen uns über das Angebot, jungen Menschen die Komplexität und Verwobenheit in der globalisierten Welt deutlich machen zu können und darüber in Fragen der Gerechtigkeit einzuführen. Die Jugendlichen werden so in ihrem Denken und Handeln deutlich weiter gebracht.

Ich bin mir sicher, dass ich mich mit dem Konfirmandenkurs des nächsten Jahres wieder an das Projekt "Bildung trifft Entwicklung" wenden werde.

Ein herzliches Dankeschön für die gelungene Vermittlung, Günter Schmitz-Valadier."

 
  Erstellt/Aktualisiert am 27.07.2016
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