Feminismus in Mexiko
Im Rahmen des feministischen Kampftages gestaltete BtE-Referentin Natalie Gabrysch und feministische Aktivistin und Südpartnerin Ana González einen Workshop zum 8. März aus einer dekolonialen, zapatistischen und mexikanischen Perspektive. Ana berichtete über die Bedeutung von Demoslogans, über Unterschiede zwischen feministischem Aktivismus in mexikanischen Städten und auf dem Land sowie über bereits erreichte Veränderungen. Eine zentrale Frage des Abends war, wie es dem mexikanischen Feminismus gelingt, eine so breite Bewegung zu mobilisieren, während in Deutschland viele Menschen noch immer nicht wissen, wofür der 8. März steht. In der Diskussion wurden Unterschiede zwischen weißem und indigenem Feminismus angesprochen und gemeinsam überlegt, wie der Tag auch hierzulande sichtbarer und mutiger gestaltet werden kann. Im Gespräch betonte Ana immer wieder „Las Luchas siguen!“ (Die Kämpfe gehen weiter!). Der Slogan spiegelt nicht nur die Realität der feministischen Kämpfe in Mexiko wider, sondern fasst auch die Atmosphäre des Abends passend zusammen.





