Unsere Projektchronik
Dieser Auszug erfolgreich abgeschlossener Projektbeispiele zeigt, wie wir mit vielfältigem Engagement zur Agenda 2030 der Vereinten Nationen beitragen.
Je nach Ausrichtung und Zielsetzung wirken die Projekte auf unterschiedliche Weise über ihre Laufzeit hinaus – etwa durch partizipative Formate, durch die Qualifizierung von Multiplikator:innen, durch den Aufbau von Netzwerken oder durch die Entwicklung wiederverwendbarer (Bildungs-) Materialien.

openEXchange
Das Projekt bot im Rahmen des Globalen Lernens praxisorientierte Workshops und Qualifizierungen für junge Erwachsene an – mit interaktiven Methoden, beratender Begleitung und Peer-Feedback. Bis Mai 2025 wurden Multiplikator:innen ausgebildet, die anschließend eigenständig Bildungsformate zu SDG-Themen durchführen konnten.
Eine Welt schafft Meister:innen
Im Rahmen dieses Projekts wurden Jugendliche in Sportvereinen und Schulen für die globalen Begleitprobleme großer Fußballturniere sensibilisiert. Mithilfe interaktiver Aktionen und eines eigenen Forderungskatalogs an DFB und DFL wurden Impulse für fairere und nachhaltigere Sportevents gesetz.
Koloniale Kontinuitäten überwinden
Das Projekt rückte 2024 die deutsche Kolonialgeschichte und ihre bis heute wirksamen Machtstrukturen ins öffentliche Bewusstsein – durch künstlerische Impulse, Bildung und offenen Dialog. In acht Städten Westfalens und des Lipperlands wurden vielfältige Formate realisiert, die Räume für Erinnerung, Perspektivwechsel und kritische Auseinandersetzung mit kolonialen Denk- und Handlungsweisen schufen.
Die Zukunft des Eine Welt-Engagements
Zwischen 2020 und April 2022 wurde in einem partizipativen Prozess mithilfe von über 1.000 Fragebögen und 125 Interviews erforscht, welche Herausforderungen die Perspektiven der Zivilgesellschaft für das Eine-Welt-Engagement prägen. Die Ergebnisse wurden in einer Publikation und auf einer Online-Plattform („Eine Welt – Eine Karte“) vorgestellt, die die Vernetzung und Sichtbarkeit zivilgesellschaftlicher Akteure nachhaltig stärkt.
Zivile Seenotrettung im Mittelmeer
Seit 2014 wurden durch das Missing Migrants Projekt der IOM ca. 35.000 Tode im Mittelmeer registriert; hinzu kommen unzählige, die bereits auf dem Weg zum Meer oder an anderen EU-Außengrenzen ums Leben kommen. Das Eine Welt Netz NRW engagiert sich bereits seit Langem für Seenotrettung und eine faire, menschenwürdige Migrationspolitik. 2019 veröffentlichten wir eine Broschüre mit dem Titel „Zivile Seenotrettung und wie wir sie überflüssig machen“, die an ihrer Aktualität auch sieben Jahre später um nichts eingebüßt hat. Sie enthält Berichte von Überlebenden und Aktivist*innen, Stellungnahmen von Politiker*innen sowie Analysen von Expert*innen für Grenz- und Migrationsregime.





