Der Faire Handel ist seit über vierzig Jahren ein wichtiger Baustein der entwicklungspoltischen Inlandsarbeit. Zahlreiche Organisationen und Menschen engagieren sich für mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel. Für das Eine Welt Netz NRW ist der Faire Handel seit vielen Jahren ein Schwerpunkt. Wir leisten Vernetzungsarbeit, bieten Seminare und Beratungen an. Wir führen Projekte, Kampagnen und Tagungen durch. Wir wollen einen ethischen Konsum fördern und fordern eine global sozial verantwortliche Produktion.

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Neue Publikation: Tagungsband

Fairer Handel - Chancen, Grenzen, Herausforderungen

Foto: Fairtrade/Santiago Engelhardt

In neun Beiträgen diskutieren, untersuchen und analysieren Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften den Fairen Handel. Der Faire Handel und seine Alternativen werden hierbei als kulturelles Phänomen betrachtet. So werden die Wertschöpfungsketten analysiert und soziale, ökonomische und ökologische Auswirkungen diskutiert. Entstanden ist das Buch als Tagungsband zur Fachtagung „Mehr als nur ein fairer Preis“, die vom Global South Studies Center (GSSC) der Universität zu Köln und Transfair e.V. mit Förderung der Europäischen Union organisiert wurde. Das Buch ist im Mai im Oekom-Verlag erschienen und sowohl als Buch, als auch in digitaler Form erhältlich.

Mehr Informationen zum Buch, der Fachtagung und der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Fairem Handel erhalten Sie hier.

Mehr Infos zum Buch, den Autor*innen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier.

Dibella erneut mit Bronze ausgezeichnet

Zum zweiten Mal in Folge Platz drei bei der Verwendung fairer Bio-Baumwolle

Foto: Suzanne Lee/Fairtrade

Die gemeinnützige Organisation "Textile Exchange" hat Dibella erneut für den hohen Einsatz nachhaltiger Faserrohstoffe ausgezeichnet. Das bedeutet für das Unternehmen Platz drei in der aktuellen Weltrangliste - und das zum zweiten Mal in Folge. Seit vielen Jahren ist das ökologische und soziale Engagement des Unternehmens groß. Dibella setzt sich für nachhaltige Objekttextilien, für umweltverträgliche und fair gehandelte Bio-Baumwolle ein. Ralf Hellmann, Geschäftsführer von Dibella ist stolz über die Auszeichnung von Textile Exchange und betont die Wichtigkeit von ökologisch und sozial verantwortlicher Herstellung im Textilbereich. Er weist auch darauf hin, dass die Auszeichnung für 2019 gilt - dann kam Covid-19 mit all den Folgen für Kleinbauern im Globalen Süden.

"Daher kommt es jetzt umso mehr darauf an, nachhaltige Rohstoffe einzusetzen, weshalb wir uns noch stärker für eine faire und umweltfreundliche Beschaffung engagieren werden." so Hellmann.

Textile Exchange erhebt jedes Jahr auf internationaler Ebene den Verbrauch nachhaltiger Fasermaterialien und nominiert die besonders engagierten Abnehmer. Nun wurden die Ergebnisse im „Textile Exchange’s Corporate Fiber and Materials Bench Program 2019“ veröffentlicht. Platz eins geht an Boll&Branch, Platz zwei an Naturaline.

Mehr Informationen zu Dibella finden Sie hier.

Mehr Informationen zu Textile Exchange finden Sie hier.

Solidarität durchbricht Grenzen

Fairtrade Umsatz in 2019 über 2 Milliarden Euro

Foto: Christoph Koestlin/Fairtrade

2019/2020 wurden in Deutschland zum ersten Mal mehr als zwei Milliarden Euro für Fairtrade-Produkte ausgegeben. Besonders Bananen, Kakaoprodukte, Honig, Reis, Berufsbekleidung und Baumwolltaschen wurden mehr gekauft. Das bedeutet auch, dass die Nachfrage nach fair gehandelten Produkten auch zu Corona-Zeiten besteht. Doch in den Anbauländern sind wirtschaftliche Lage und Gesundheitsversorgung instabil. Besonders die Arbeiterinnen und Arbeiter am Anfang der Lieferkette sind von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Oft ist die Fairtrade-Prämie ihre einzige Rücklage. Umso wichtiger ist es deshalb, Solidarität zu zeigen, sie mit dem Kauf von fair gehandelten Produkten zu unterstützen und den Weg aus der aktuellen Situation verantwortungsbewusst, nachhaltig und global gedacht zu begehen.

Hier geht es zur Pressemitteilung zum Jahresbericht von Fairtrade Deutschland.

Hier geht es zum Jahres- und Wirkungsbericht 2019/2020 von Fairtrade Deutschland.

Corona und faire Bananen

Fairtrade Deutschland warnt vor langfristigen Auswirkungen auf den Bananenhandel

Foto: Christoph Koestlin/Fairtrade Deutschland

Anlässlich des World Banana Day am 15. April warnt Fairtrade Deutschland vor langfristigen auswirkungen der Corona-Pandemie auf den fairen Handel mit Bananen. die Angst vor Ansteckung ist bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entlang der gesamten Lieferkette, aber besonders im Bananenanbau groß. Strenge Hygienemaßnahmen werden eingehalten, doch viele Beschäftigte haben keine soziale Absicherung oder größere finanzielle Rücklagen. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten witerhin faire Bananen kaufen - so können sie die Arbeiterinnen und Arbeiter im globalen Süden direkt unterstützen.

Den Artikel "Fairer Bananenhandel in Zeiten der Pandemie" von Fairtrade Deutschland finden Sie hier.


Corona und Unternehmensverantwortung

Die Notwendigkeit einer Sorgfaltspflicht in der Lieferkette und Bedingungen für Unternehmensrettungen

Näherinnen in indischer Baumwollfabrik

Foto: Fairtrade Deutschland, Anand Parmar

"Eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung von den Auswirkungen der Corona-Pandemie muss auf internationalen Standards für verantwortungsvolles unternehmerisches Verhalten, für Menschenrechte und Umweltverträglichkeitsprüfungen basieren.", fordert ECCJ (Europäische Koalition für Unternehmensverantwortung) in ihrem Papier zu wirtschaftlicher Gerechtigkeit in Zeiten von Corona. Um der aktuellen Corona-Krise und möglichen zukünftigen Krisen zu begegnen, fordert ECCJ verpflichtende Menschenrechts- und Umweltsorgfaltspflichten zur Prävention und Vermeidung. Ausführlichere Sorgfaltspflichten, transparentere Lieferketten und besseres Risikomanagement sind notwendig um widerstandsfähige und globale Wertschöpfungsketten aufzubauen.

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Mit wissenschaftlichen Quellen belegt ECCJ einen Zusammenhang zwischen nicht-nachhaltiger Unternehmensführung und Pandemieausbrüchen, wie dem aktuellen: Starke Rodung minimiert natürliche Grenzen zwischen wilden Tieren und Menschen, moderne Agrarindustrie trägt zur Entstehung von Tierseuchen bei, Klimawandel und Erderwärmung beschleunigen Entstehung und Verbreitung von Viren.

Die EU-Wirtschaft leidet nun unter den Konsequenzen nichtregulierter weltweiter Wertschöpfungsketten: Globale Wertschöpfungsketten brechen unter den Auswirkungen von Covid-19 zusammen, Unternehmen haben den Überblick über ihre Lieferketten verloren, Materialien fehlen, Fabriken müssen schließen, Mitarbeiter*innen werden arbeitslos. Die globale Wirtschaft ist auf eine solche Pandemie weder vorbereitet, noch wirkt sie widerstandsfähig.

Durch die Vernachlässigung von globalen Wertschöpfungsketten stecken gefährdete Arbeitnehmer*innen nun in extremen gesundheitlichen und finanziellen Schwierigkeiten: Große Marken und Einzelhändler sagen ihre Bestellungen ab, schon produzierte Güter werden nicht bezahlt, Fabriken können so die Löhne nicht mehr bezahlen, Millionen Arbeiter*innen werden ohne soziale Absicherung entlassen, durch Mangel an Hygiene und Schutzmaßnahmen sind Arbeiter*innen einem hohen Risiko ausgesetzt. Das offenbart deutlich die Menschenrechtsrisiken von billigem globalem Outsourcing.

Betroffene entlang der gesamten Lieferkette sollen einen leichteren Zugang zu Abhilfen bekommen. An Firmenrettungsaktionen sollen Bedingungen und höhere Verantwortungsstandards geknüpft werden. So soll ein Übergang zu einem ökonomischen Model mit mehr Respekt für Menschenrechte und Umwelt geschaffen werden.

Das Originalpapier von ECCJ finden Sie hier.

Aktion #fairsorgung gestartet

Warenfluss fair gehandelter Produkte und Existenzen sichern

aktion #fairsorgung des Weltladen-Dachverbands zu Corona-Zeiten

Gemeinsam mit rund 300 Lieferanten des Fairen Handels hat der Weltladen-Dachverband am 25. März die aktion #fairsorgung gestartet. Ziel ist es, die schlimmsten wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise auf alle Partner des Fairen Handels abzumildern. Die Bevölkerung soll weiterhin mit fair gehandelten Produkten versorgt werden. In vielen Städten haben die Weltläden schon vielfältige Bestell- und Lieferwege entwickelt. Auch eine Online-Kampagne weist auf das große Angebot der Fair-Handels-Unternehmen hin. Einen Teil der Umsätze leiten die Lieferanten direkt an die Weltläden weiter, sodass diese trotz Schließung oder reduzierten Öffnungszeiten einen Beitrag zur Deckung ihrer laufenden Kosten erhalten.

"Der Faire Handel ist eine weltweite, solidarische Bewegung, die von gegenseitiger Unterstützung lebt", so Steffen Weber, Geschäftsführer des Weltladen-Dachverbands in Mainz. Deshalb sei es für die Weltladen-Bewegung selbstverständlich mit Maßnahmen wie der aktion #fairsorgung einen Beitrag zur Existenzsicherung für die Handelspartner weltweit zu leisten - aber auch für das Überleben der 100%-Fair-Lieferanten sowie der Weltläden als ihren Partnern zu sorgen.

Hier geht es zu den Online-Shops der Weltladen-Lieferanten.

Hier geht es zu den Adressen der mehr als 900 Weltläden in Deutschland.

Hier finden Sie weiter Informationen zur aktion #fairsorgung.

Der Grüne Knopf

Das staatliche Siegel für sozial und ökologisch nachhaltig produzierte Textilien

Logo Grüner Knopf

Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung soll das erste staatliche Siegel für nachhaltige Textilien Verbraucherinnen und Verbrauchern Orientierung geben. Es geht dabei um die Bedingungen bei der Konfektionierung und den Nassprozessen von Textilien. Das Ziel ist Menschen und Umwelt zu schützen sowie Vertrauen und Transparenz im globalen Handel zu schaffen. Das Siegel orientiert sich an den Leitprinzipien der vereinten Nationen und den Empfehlungen der OECD.  Zur Zertifizierung mit dem grünen Knopf müssen unternehmens- und produktbezogene Kriterien erfüllt werden.

Eine ausführliche Auflistung der unternehmens- und produktbezogenen Kriterien finden Sie hier.

Ausführlichere Informationen zum Siegel allgemein oder speziell für Verbraucherinnen und Verbraucher finden Sie hier.

 

Stellungnahmen zum Siegel Grüner Knopf

Verschiedene Institutionen wie der Handelsverband Deutschland, die Kampagne für saubere Kleidung, der internationale Verband der Naturtextilwirtschaft und die Verbraucherzentrale Bundesverband haben Stellung zum neuen staatlichen Siegel für sozial und ökologisch nachhaltige Textilien genommen. Das Siegel wird kritisch beleuchtet und Vorschläge zur Verbesserung werden geäußert. Fraglich ist, ob das Siegel wirklich mehr Orientierung bietet und hält, was es verspricht oder ob es einfach nur ein weiteres Siegel im Zertifizierungsdschungel der Textilbranche ist.

Stellungnahme AVE, HDE Handelsverband Deutschland, textil+mode

Stellungnahme Kampagne für saubere Kleidung

Stellungnahme Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft e.V.

Stellungnahme Verbraucherzentrale Bundesverband 2018

Stellungnahme Verbraucherzentrale Bundesverband 2019

Faire Veranstaltungen im Ruhrgebiet

Neuer Leitfaden erklärt wie es geht!

Titelbild Flyer

Fachtagungen und Events nachhaltig und fair auszurichten ist eine Herausforderung, der sich mehr und mehr kommunale und private Organisator*innen stellen. Die Faire Metropole Ruhr hat eine neue, vollständig überarbeitete und um viele spannende Themen ergänzte Version des Leitfadens „Fair veranstalten – eine Gebrauchsanweisung für nachhaltige Events“ veröffentlicht. Sie gibt Tipps für eine umweltgerechte und sozial verträgliche Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen. Wichtige Aspekte bei der Planung sind etwa die Verwendung umweltfreundlicher und fair gehandelter Produkte, Energieeffizienz, Abfallmanagement, regionale Wertschöpfung sowie soziale Verantwortung.

Kostenloser Download unter www.faire-metropole.ruhr/fairveranstalten

Die gedruckte Version kann (gegen Übernahme der Versandkosten) über das Projektbüro in Herne (info@remove-this.faire-metropole.ruhr oder 02323 99497-10) bestellt werden.

Grünes Klassenzimmer

Ein neuer Lerngarten in der Mustergartenanlage im Grugapark Essen

Grünes Klassenzimmer in der Mustergartenanlage

Globale Zusammenhänge begreifen und verstehen ist auch im Bereich des Garten- und Landschaftsbaus wichtig. Projektleiterin Dodo Schulz vom Träger-Verein Exile Kulturkoordination e.V., erläutert, dass der Lerngarten mit den Themen Pflanzenproduktion, Holz, Steine und Arbeitsbekleidung zeige, wo globale Verantwortung für nachhaltiges Produzieren auch in der Gartenbau-Branche gefordert sei. Mit dem Grünen Klassenzimmer leiste die Exile Kulturkoordination e.V. einen Beitrag, das Ziel 4 der Weltentwicklungsziele der Vereinten Nationen – Zugang zur Bildung für nachhaltige Entwicklung - zu erreichen.
Neben der Förderung durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen unterstützten die Firma Fielmann durch eine großzügige Pflanzenspende und für die Firma NGR Rheine mit Natursteinen den Lerngarten.

Zur Vertiefung der Inhalte wurden Lernkonzepte für die berufliche Bildung entwickelt. Geschulte Referent*innen können in Schulen eingeladen werden, um Workshops und/oder Projekttage mit diesen Lernkonzepten durchzuführen.
Das grüne Klassenzimmer Globales Lernen im Gartenbau ist ganzjährig in der Mustergartenanlage im Grugapark Essen zugänglich.


Weitere Infos und Anfragen über:

globales-lernen-gartenbau.de

BUY GOOD STUFF

Erster fairer Modeführer für das Ruhrgebiet

Die beteiligten Projektpartner*innen bei der Projektvorstellung (Nachweis: BGS – Faire Metropole: B. Steinacker)

Öko-Faire Labels und Stores aus dem Ruhrgebiet

10.000 frisch gedruckte Exemplare von BUY GOOD STUFF machen das große Angebot öko-fairer Mode im Revier sichtbar. Ein Store-Register mit über 200 Adressen von Concept-Stores, Boutiquen, Ateliers, Filialen und Second-Hand-Stores weist KonsumentInnen den Weg in die Geschäfte. Zahlreiche ModedesignerInnen, Labels und InhaberInnen von Stores aus dem Ruhrgebiet kommen in

redaktionellen Beiträgen zu Wort, weitere Artikel berichten über die Probleme konventioneller Fertigung und die Möglichkeiten ökologischer Produktion unter fairen Arbeitsbedingungen. Eine Fotostrecke mit attraktiver fairer Mode rundet den Inhalt des Ratgebers ab. Der Ratgeber ist ab Juli kostenfrei an vielen Stellen im Ruhrgebiet erhältlich.

Wer steckt hinter BUY GOOD STUFF Ruhrgebiet?
BUY GOOD STUFF Fair Fashion Shopping Guide ist ein breit aufgestelltes Kooperationsprojekt von Engagement Global, der AMD Akademie Mode & Design Düsseldorf, des Netzwerks Faire Metropole Ruhr und dem Seminar für Kulturanthropologie des Textilen (TU Dortmund).

Über BUY GOOD STUFF
BUY GOOD STUFF Fair Fashion Shopping Guide ist eine Reihe, die seit 2014 als Studierendenprojekt an der AMD Akademie Mode & Design (Fachbereich Design der Hochschule Fresenius) mit wechselnden KooperationspartnerInnen ins Leben gerufen wurde. Bislang wurden Ausgaben für die Städte und Regionen Düsseldorf, Köln, Berlin, Ruhrgebiet herausgegeben, zusätzlich geplant ist München (2019).IntitiatorInnen des Projekts BUY GOOD STUFF sind Dipl. Des. Ina Köhler, Studienleitung Modejournalismus/Medienkommunikation und Prof. Dr. Elisabeth Hackspiel-Mikosch, AMD Akademie Mode & Design Düsseldorf.

weitere Informationen:

www.buygoodstuff.de

https://www.faire-metropole-ruhr.de/

Faire Ehe für alle

„Ja, ich will!“ Ein Ratgeber zum fair Heiraten

Eine Braut schiebt ihren Bräutigan an, der in einem Fiat 500 sitzt

Foto: Mr. Nico / phtocase.de

Die Ehe für alle macht das Heiraten wieder populär. Höchste Zeit, über Fairen Handel auch rund um die Hochzeit nachzudenken.
Wussten Sie, dass das Gold für Trauringe vielerorts unter sehr schlechten Arbeitsbedingungen gewonnen wird und der Abbau verheerende ökologische Schäden verursacht? Dass es in der globalen Textilindustrie sehr häufig Verletzungen von Menschen- und Arbeitsrechten gibt? Dass der wachsende Fleischkonsum den Klimawandel befördert und die Böden zerstört? 
Ein Hochzeitsfest kann das verstärken – oder zu einer besseren Zukunft beitragen. Unsere Broschüre lädt Hochzeitspaare dazu ein, die vielfältigen Entscheidungen und Gelegenheiten zu nutzen, um ihren schönsten Tag im Leben nachhaltig und fair zu gestalten:

Von der Wahl der Trauringe, der Hochzeitskleidung und -schuhe über das Hochzeitsbuffet, den Blumenschmuck und die Geschenke bis hin zu den Flitterwochen.

Die Broschüre wurde von Engagement Global aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Hier gibt es die Broschüre als pdf-Download.

 

 

Fairer Handel

Mehr Wert. Für Alle.

Der Faire Handel ist seit über vierzig Jahren ein wichtiger Baustein der entwicklungspoltischen Inlandsarbeit. Zahlreiche Organisationen und Menschen engagieren sich  für mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel.
Für das Eine Welt Netz NRW ist der Faire Handel seit vielen Jahren ein Schwerpunkt.  Wir leisten Vernetzungsarbeit, bieten Seminare und Beratungen an. Wir führen Projekte, Kampagnen und Tagungen durch. Wir wollen einen ethischen Konsum fördern und fordern eine global sozial verantwortliche Produktion.


Ansprechpartner:

Juergen.Sokoll@remove-this.eine-welt-netz-nrw.de
Eine Welt Promotor: Fairer Handel und nachhhaltiges Wirtschaften
Tel. 02 11 - 60 09 - 25 2

Potenzial von Weltläden

Im Jahr 2005 haben wir eine Studie zum Professionalisierungs-Potenzial von Weltläden veröffentlicht, an der bis heute Interesse besteht.

Hier geht es zum pdf-Download der Studie.

Eine Welt Netz NRW @ 2020
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