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Koloniale Kontinuitäten überwinden

Unser neues Projekt für Westfalen und das Lipperland

Unsere Kollegin Gifty Wiafe (links) und Emmanuel Edoror im Stück „BE-LONGING“ vom Cactus Junges Theater Münster. Ihre Theateraufführungen mit u.a. diesem Stück sind fester Bestandteil des Projekts.

Auf allen Ebenen, zwischen Staaten, im Kontext von Produktionsbedingungen, innergesellschaftlich, gibt es Strukturen der Unterdrückung, Ausbeutung, ungleiche Machtverhältnisse. Koloniale Denkweisen, rassistische Kategorisierungen, die kulturelle, moralische und religiöse Erhebung über andere sind noch immer zu finden: im Zusammenleben, in der Art, wie kulturelle und soziale Identität von Menschen generiert und ausgestaltet wird, in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, bei politischen Entscheidungen und beim Abbau weltweiter ökologischer Ressourcen. Unser Projekt im Jahr 2024 lenkt den Blick auf die deutsche Kolonialgeschichte und ihre Auswirkungen. Künstlerische Formate und ein offener Dialog wecken die Bereitschaft, zu erinnern, neue Sichtweisen einzunehmen, Empathie zu entwickeln und neue Narrative zu entdecken.

In zehn Städten im Bereich des Landschaftsverband Westfalen-Lippe werden mit Theateraufführungen, Fachvorträgen, Diskussionen, Workshops, Lesungen, Ausstellungen und Filmvorführungen Räume und Gelegenheiten geschaffen, kolonialen Kontinuitäten zu begegnen. Koordiniert wird das Projekt vom Eine Welt Netz NRW und Exile e.V., die über weitreichende Erfahrungen im Kultur-, Bildungs- und Kampagnenbereich zu Eine Welt Themen verfügen. Vor Ort eingebunden sind weitere Partner*innen, die zur Umsetzung eines vielseitigen Programms und einer multiperspektivischen und langfristigen Auseinandersetzung beitragen.

Kontakt:

Lina Dybowski, Projektleiterin

Tel.: 0251-284669-25

lina.dybowski@remove-this.eine-welt-netz-nrw.de

Eine Welt Netz NRW @ 2024
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