Jugendaustausch zu Menschenrechten und Empowerment in Georgien
In vielen Ländern weltweit sind die Rechte von LGBTQI*-Personen zunehmend bedroht. Junge Menschen sind davon besonders betroffen; umso wichtiger ist es, einen sicheren Raum für Austausch und Empowerment zu schaffen.
Seit vier Jahren pflegt das Eine Welt Netz NRW eine enge Partnerschaft mit verschiedenen Jugendarbeiter*innen in Georgien – einem Land, in dem die Zivilgesellschaft und die rechtliche Situation queerer Menschen immer stärker bedroht wird. Um unsere Partner*innen sowie betroffene junge Erwachsene weiterhin unterstützen zu können, nennen wir weder ihre Namen noch zeigen wir ihre Gesichter. Trotz dieser Lage fand auch 2026 wieder ein Jugendaustausch zwischen NRW und Georgien statt.
Die Promotorin für Junges Engagement, Svenja Bloom, hat diesen gemeinsam mit drei Kolleg*innen aus Deutschland und Georgien organisiert. 26 junge Erwachsene aus NRW und Georgien kamen eine Woche in den georgischen Bergen zusammen und beschäftigten sich in Workshops mit der Politik und Geschichte des anderen Landes, lernten mehr über die rechtliche Lage queerer Menschen und über historischen Aktivismus für Gendergerechtigkeit. Mit vielfältigen Methoden des Globalen Lernens, Theaterspielen, DIY-Sessions und Resilienzübungen lernten die Teilnehmenden mehr über Aktivismus und Engagement aus internationaler Perspektive sowie ihre Rolle in dieser Welt. Besonders hoben sie hervor, wie stärkend es für sie war, in einem sicheren Raum zusammenkommen zu können und sich verstanden zu fühlen. Außerdem gewannen sie durch das Projekt ein besseres Verständnis globaler politischer Entwicklungen.
Das Austauschprojekt wurde über Erasmus+ finanziert und von der Promotorin im Rahmen ihrer Stelle durchgeführt.
Svenja Bloom, Fachpromotorin für Junges Engagement, Eine Welt Netz NRW, svenja.bloom@eine-welt-netz-nrw.de










