„Spuren des Bergbaus“ und William Kentridge in Essen
„Listen to the Echo“ – dieser Aufforderung folgten monatelang zahlreiche Kunst-, Kultur- sowie Südafrika-interessierte Menschen und viele Schulen ins MUSEUM FOLKWANG. Der renommierte in Johannesburg geborene Künstler zeigte einige seiner ausdrucksstarken Kohlezeichnungen, Tapisserie, Skulpturen, Kollagen und Kurzfilme. Mit seiner Kunst stellt Kentridge Fragen nach Gerechtigkeit und den Folgen von Kolonialismus, Ausbeutung und Unterdrückung.
Eine besondere Verbindung zum Ruhrgebiet zeigt sich in vielen seiner Werke: der Bergbau. Dies nahm die Fachstelle Südafrika gemeinsam mit dem Südafrika Forum NRW am 9. Januar 2026 zum Anlass, um sich auf die „Spuren des Bergbaus – wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Wandel am Kap der Guten Hoffnung“ zu begeben.
Mit Dr. Melanie Müller (Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin) beleuchtete sie die aktuelle Energiepolitik in Südafrika, Dr. Rita Schäfer (Wissenschaftlerin und Autorin) stellte die Arbeit der südafrikanischen Anti-Apartheidaktivistinnen Noma-Russia Bonase (Frauenrechtlerin) und Judy Seidman (Künstlerin) vor und mit Christine Link (EXILE e.V.) sowie Bongani Makhubela (Mzansi Café e.V.) wurde der Bogen zur kulturellen Vermittlung von entwicklungspolitischen Themen geschlagen.
Vera Dwors, Fachstelle Südafrika, Eine Welt Netz NRW e.V., vera.dwors@eine-welt-netz-nrw.de
Foto: Vera Dwors










