Mehr als Schiffe und Kräne: Eine Hafenrundfahrt mit Perspektivwechsel
Die Regionalpromotorinnen Ruhrgebiet West/rechter Niederrhein, Kathrin Hölscher und Dodo Schulz, organisierten gemeinsam mit Partnerorganisationen aus den Bereichen Fairer Handel, Umwelt, globale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung die Alternative Hafenrundfahrt „Duisburg mit anderen Augen sehen“. Die mehr als 2,5-stündige Veranstaltung war mit über 70 Teilnehmenden vollständig ausgebucht.
Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in die Rolle des Duisburger Hafens als internationaler Logistikstandort. Thematisiert wurden die zunehmende Technisierung, globale Warenströme sowie deren ökologische und soziale Auswirkungen. Am Beispiel des Handels mit Second-Hand-Kleidung wurde deutlich, wie eng Konsum, Ressourcennutzung und globale Gerechtigkeit miteinander verknüpft sind.
Ein Beitrag von ver.di beleuchtete die Perspektive der Beschäftigten und die Bedeutung menschenwürdiger Arbeit entlang globaler Lieferketten.
Ergänzt wurde das Programm durch die Vorstellung lokaler Initiativen der Eine-Welt-Arbeit, ein Quiz sowie kulturelle Beiträge. Die große Nachfrage zeigt das Interesse an Formaten, die globale Zusammenhänge anhand konkreter Beispiele vor Ort erlebbar machen. Aufgrund des Erfolgs ist für August bereits eine weitere Faire Hafenrundfahrt in Planung.
Kathrin Hölscher und Dodo Schulz, Regionalpromotorinnen für das westliche Ruhrgebiet und den rechten Niederrhein, Exile e.V., kathrin.hoelscher@exile-ev.de, dodo.schulz@exile-ev.de
Foto: Exile e.V.










