Das wissenschaftliche Netzwerk für globale Bildung und Globales Lernen (ANGEL) veranstaltete mit der Universität Bologna, dem Global Education Network Europe und dem UCL-Institute of Education, London im September in Bologna die sechste ANGEL-Konferenz. Die Konferenz, eine Plattform für (vor allem junge) Forschende im Globalen Lernen, will den Dialog zwischen Wissenschaftler*innen, Entscheidungsträger*innen und Praktiker*innen des Globalen Lernens fördern. Ziel ist die Umsetzung, Reflektion und Weiterentwicklung der „Dublin Deklaration – Globales Lernen bis 2050“. Darin heißt es: „Empower people to take action for social, economic, and ecological transformation.”

Der Fachpromotor Klima und Entwicklung, Stefan Rostock, präsentierte das transformative Engagement mit dem Handabdruck. Engagement mit dem Handabdruck befähigt Lernende in ihrem Umfeld Strukturen bleibend hin zu mehr Nachhaltigkeit zu verändern. Er stellt das Format in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit, die Erfahrungen in Deutschland und die Verbreitung u.a. im Handbuch BNE, in der JuLeiKa und im Orientierungsrahmen Globale Entwicklung SekII vor.

Die Diskussion ging um die stärkere Integration von UNESCO BNE2030 im Globalen Lernen. Unter dem Titel „Tell those in charge“ wurden weitere transformative Ansätze vorgestellt. Im weiteren Programm wurden Weiterentwicklungsoptionen im Bereich Dekolonialisierung und ein sehr guter Input im Plenum zum Israel-Palästina Konflikt präsentiert.

Stefan Rostock, Fachpromotor Klima und Entwicklung, Germanwatch e.V., stefan.rostock@germanwatch.org

Foto: Germanwatch