Von Druck und Widerstand: Aktionswoche zu Shrinking Spaces weltweit
Der Fachpromotor für Wirtschaft und Menschenrechte Pablo Campos und die Regionalpromotorin Julia Paffenholz (Köln/Rhein-Erft-Kreis) setzten sich mit dem Phänomen der „Shrinking Spaces“ auseinander – der zunehmenden Einschränkung von Handlungsräumen für Aktivist*innen, NGOs, Künstler*innen, Gewerkschaften und sozialen Bewegungen.
Weltweit geraten zivilgesellschaftliche Akteur*innen unter Druck: Kriminalisierung, Einschränkungen, Diffamierung, Budgetkürzungen und Gewalt prägen ihren Alltag. Laut CIVICUS leben 97 % der Weltbevölkerung in Ländern, in denen freie Meinungsäußerung und Protest eingeschränkt sind. An fünf Tagen wurden geografische und thematische Spotlights gesetzt, um die vielfältigen Dimensionen von „Shrinking Spaces“ aus wissenschaftlicher, aktivistischer und künstlerischer Perspektive zu beleuchten.
Das Programm, bestehend aus wissenschaftlichen Impulsen, Podiumsdiskussionen, Literatur, Comedy, Workshops, Musik und Theater, umfasste Shrinking Spaces in Deutschland und weltweit: Shell & Shrinking Spaces in Nigeria im Kampf für Gerechtigkeit, Menschenrechtskämpfe im Kontext von Freihandelsabkommen in Ecuador und Mexiko, Queer Activism und Kriminalisierung in Ghana und Rechtsstaatlichkeit in der Türkei.
Pablo Campos, Fachpromotor für Wirtschaft und Menschenrechte, SÜDWIND Institut, campos@suedwind-institut.de
Julia Paffenholz, Regionalpromotorin Köln/Rhein-Erft-Kreis, Allerweltshaus Köln, globaleslernen@allerweltshaus.de
Foto: Südwind










